Göttingen

Geld für Göttingens grüne Stadtentwicklung: 225 000 Euro auch für Wasserkonzept

Das Neue Rathaus in Göttingen.
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Die Stadt Göttingen erhält 225 000 Euro für klimafreundliche Stadtentwicklung.

Göttingen soll klimafreundlicher werden. Dafür bekommt die Universitätsstadt nun Unterstützung aus einem Bundesprogramm.

Göttingen – Die Universitätsstadt erhält Geld vom Bund für klimafreundliche Stadtentwicklung, wie der Haushaltsausschuss des Bundestages am Mittwoch beschlossen hat. 225 000 Euro fließen aus dem Bundesprogramm zur „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“ für eine klimafreundliche Stadtentwicklung nach Göttingen.

Dort soll eine „Konzeptstudie für eine wassersensible Stadtentwicklung“ erstellt werden und so „naturbasierte Lösungen erarbeitet werden“, wie es in einer Pressemitteilung des SPD-Bundestagskandidaten Dr. Andreas Philippi heißt.

Klimafreundliche Stadtentwicklung in Göttingen: „Stadtwasser- und Hitzeplan“

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Fritz Güntzler, der sich für die Förderung in Berlin stark gemacht hatte, sagt, dass es konkret um das Projekt „Stadtwasser- und Hitzeplan Göttingen“ geht. Auf Grundlage von Analysen und Simulationen soll eine gesamtstädtische Strategie im Hinblick auf Klimawandel, Klimaschutz und bauliche Entwicklung der Stadt entstellt werden.

Erste konkrete Maßnahmen für dezentrale Regenwasserbewirtschaftung und Begrünungsmaßnahmen sollen getroffen werden, so Güntzler.

Klimafreundliche Stadtentwicklung in Göttingen: Auch Hann. Münden erhält Geld

Für Philippi wie Güntzler seien diese Anstrengungen ein wichtiger Schritt, um den Klimaveränderungen entgegenzuwirken und darauf zu reagieren. „Wir sind alle gefordert, dem Klimawandel die Stirn zu bieten. Das ist eine echte Jahrhundertaufgabe“, sagt Philippi.

Die Stadt Hann. Münden erhält für ihr Projekt „Grün-Blauer Ring“ 60 000 Euro aus dem Bundesprogramm. Dort sollen Grünräume geschaffen und vorhandene Grünflächen erhalten werden. (Thomas Kopietz)

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