Kultur an ungewöhnlichen Orten

Geldsegen: 17.500 Euro für neue Kunstprojekte in Göttingen

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Geldsegen für 10 Projekte: Der Kunstverein schüttete insgesamt 17 500 Euro für die Förderung von Kunst aus. Vorne: Nils König (links), Vorsitzender des Vereins „Kunst“ mit Georg Hoppenstedt vom Künstlerhaus, das die höchste Fördersumme erhielt. Foto: Dittrich

Göttingen. Nils König kann aktuell sehr zufrieden sein: Der Vorsitzende des Vereins „Kunst", Kultur unterstützt Stadt, konnte am Mittwoch 10 Kunstprojekte mit Geld unterstützen.

Er kann sich in diesem Jahr auch darüber freuen, dass mehr Geld für die Kunstförderung eingesammelt wurde als bisher: 17.500 Euro konnte der Verein als Ergebnis der Kunstgala in diesem Jahr ausschütten.

Das Thema, das der Förderverein in diesem Jahr ausgerufen hatte, lautete: „Neue Kulturräume“. Es sollten also vorrangig Projekte gefördert werden, die Orte erschließen, die bisher nicht künstlerisch genutzt wurden - oder bekannte Räumlichkeiten in der Stadt Göttingen in einem neuen, anderen Licht erstrahlen lassen.

Dementsprechend sind auch die geförderten Projekte sehr vielfältig: Unter den Veranstaltungsorten sind die Bahnhofsmission, die Justizvollzugsanstalt, ein Seniorenheim oder die Sternwarte. Verwirklicht werden an den verschiedenen Orten Konzerte, Theateraufführungen oder Videoinstallationen. „Wir haben das Thema weit ausgelegt“, erklärte König bei der Vergabe - auch eine Literaturlesung in einem Park gehört deswegen zu den geförderten Projekten.

Geldsegen für 10 Projekte: Der Kunstverein schüttete insgesamt 17 500 Euro für die Förderung von Kunst aus. Vorne: Nils König (links), Vorsitzender des Vereins „Kunst“ mit Georg Hoppenstedt vom Künstlerhaus, das die höchste Fördersumme erhielt.

Die hohe Gesamtsumme macht es möglich, von 13 Förderantragen insgesamt zehn Projekte zu fördern. Sieben davon bekamen sogar die beantragte Summe vollständig ausgezahlt, die anderen anteilig. Außerdem hatte die Jury beschlossen die Höchstsumme für Einzelprojekte anzuheben: Das Künstlerhaus bekommt in diesem Jahr 2500 Euro - 500 mehr als üblich.

Allerdings werden mit den 2500 Euro eigentlich fünf verschiedene Projekte unterstützt, wie Georg Hoppenstedt vom Künstlerhaus im Gespräch mit der HNA erklärte. Der Vorsitzende im Bund bildender Künstler - der Verein ist Mitglied des Künstlerhauses - will mit dem Geld insgesamt fünf Künstler mit ihren Projekten unterstützen. Als Veranstaltungsorte sind unter anderem das Antiquariat in der Groner Straße, die Stegemühle am Leinekanal sowie der Robert-Gernhard-Platz vorgesehen.

In den vergangenen Jahren lag die Fördersumme zwischen 13.000 und 16.000 Euro, erklärte König. Die hohe Summe in diesem Jahr war vor allem durch Sponsorengelder zusammengekommen.

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