Menschen fielen in Göttingen um

Flashmob zum Weltflüchtlingstag am Gänseliesel

Aktion am Gänseliesel: Auf ein Zeichen hatten sich die Teilnehmer des Flashmobs hingelegt. Foto: Rampfel

Göttingen. Gelungene Aktion: Zum Weltflüchtlingstag gab es am Samstag einen Flashmob der Göttinger Hochschulgruppe von Amnesty International am Gänseliesel.

Motto: „Massengrab Mittelmeer“.

Um Punkt 16 Uhr ertönte aus einem Lautsprecher das Signal. Und plötzlich fielen dutzende Menschen um und blieben auf dem Marktplatz liegen. Der Flashmob – ein spontan organisierter Menschenauflauf – war Teil der „SOS Europa“-Kampagne der Menschenrechtsorganisation Amnesty International.

Während asylpolitische Forderungen verlesen wurden, zeichneten Mitglieder von Amnesty International die Umrisse der Menschen mit Kreide nach. Die Hochschulgruppe will damit darauf aufmerksam machen, dass über 50 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht sind. Nur ein kleiner Teil von ihnen sucht Schutz in Europa, viele sterben schon auf dem Weg aus den Krisengebieten, so die Hochschulgruppe von Amnesty International. Dabei kritisieren die Aktivisten auch die Flüchtlingspolitik der Europäischen Union als Abschottungspolitik.

Amnesty International setzt sich für eine umfassende Seenotrettung, für sichere Zugangswege nach Europa und für faire Asylverfahren ein. Weitere Informationen gibt es im Internet. (ysr/bdi)

Flashmob zum Weltflüchtlingstag in Göttingen

www.amnesty-goettingen.de

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