Fragen und Antworten: Mit der O-Phase wird der Einstieg an der Uni erleichtert

Gelungener Start ins Studium

O-Phase an der Uni Göttingen: Die Einführungswoche hilft beim Einstieg ins Studium. Manche öffnen aber schon zur Mittagszeit die ersten Flaschen Bier. Foto: bsc

Göttingen. Für einen guten Start ins Studium organisieren die Fachschaftsräte (FSR) vieler Fakultäten der Universität Göttingen Orientierungsphasen, auch O-Phasen genannt. Dabei gibt es Unterstützung von vielen freiwilligen Helfern.

Was passiert während der O-Phase an der Uni?

Während dieser Woche erhält man alle wichtigen Informationen rund ums Studium. Die Studierenden können in kleinen Gruppen viele nette Leute kennenlernen. Neben vielen Studienanfängern, auch Erstis genannt, sind auch Studenten aus höheren Semestern (Tutoren) dabei, die Anlaufstelle für Probleme aller Art sind.

Welchen Vorteil hat die O-Phase?

Bei der O-Phase lernt man sofort andere Studenten der gleichen Fachrichtung und die Tutoren kennen. Tagsüber und während des Programms ist dazu reichlich Zeit. Zusammen kann man dort den Stundenplan erstellen und gewinnt so ganz neben einen Überblick über den Studienverlauf.

Wann und wo finden die O-Phasen statt?

!Wenn man zwei Fächer mit dem Studienziel Bachelor belegt hat, darf man sich aussuchen, zu welcher O-Phase man geht. Die Veranstaltungen der einzelnen Fakultäten finden zu unterschiedlichen Zeiten statt, die ersten laufen in dieser Woche. Weitere folgen nächste Woche.

Welche Veranstaltungen gibt es?

Die Teilnehmer können bei vielen Veranstaltungen dabei sein. Neben zahlreichen Erstsemester-Partys und Kneipentouren werden auch Gesellschaftsspiele zum Kennenlernen angeboten. Auch besteht die Möglichkeit, sich ehrenamtlich zu engagieren und freiwillig bei der Basisgruppe des eigenen Studienfachs mitzuwirken. Dort lernt man Studieninhalte intensiver kennen, tauscht sich untereinander aus, knüpft Kontakte und hat so gleich von Anfang an eine Lerngruppe im Rücken.

Wie verläuft die Besichtigung der Universität? 

!Den Teilnehmern wird gezeigt, welche Orte man in Göttingen kennen sollte – zum Beispiel das Gänseliesel. Außerdem erfahren die Erstis, was die Göttinger Universität alles zu bieten hat.

Was ist mit dem Thema Alkohol?

Das ist immer wieder ein Problem. Manche O-Phasen kommen offensichtlich nicht ohne Bier während des Tagesprogramms aus. Zumal dann am nächster ein dicker Schädel droht, wenn man nicht rechtzeitig aufhört.

Was sagen Studenten aus höheren Semestern zur O-Phase?

Sobald man die O-Phase seiner Fakultät gefunden hat, läuft der Rest wie von selbst. Nach der offiziellen Begrüßung und einem gemeinsamen Essen in der Mensa sowie einer Führung durch das Uni-Gebäude kann man schon einen Tag später direkt das Studium planen. Fazit: Für viele war die O-Phase ein wichtiger Bestandteil des Studiums – ein guter Start eben.

Von Jill Marshall

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