Weiter auf Rekordkurs

Genossenschaft Volksheimstätte übertrifft 2020 ihr Vorjahresergebnis noch einmal

Baut erstmals einen Kindergarten: Die Volksheimstätte Göttingen legte im Juli den Grundstein für den ASC-Sportkindertarten in Grone. (von links) Birgit Sterr (Bürgermeisterin Grone), Thorsten May, Andreas Bartsch, Heike Klankwarth (alle Volksheimstätte), Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler, Maria Schmidt (Schuldezernentin), André Lotze und Jörg Schnitzerling (ASC)
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Baut erstmals einen Kindergarten: Die Volksheimstätte Göttingen legte im Juli den Grundstein für den ASC-Sportkindertarten in Grone. (von links) Birgit Sterr (Bürgermeisterin Grone), Thorsten May, Andreas Bartsch, Heike Klankwarth (alle Volksheimstätte), Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler, Maria Schmidt (Schuldezernentin), André Lotze und Jörg Schnitzerling (ASC)

Herausragende Ergebnisse: Davon hörten die Vertreter der Wohnungsgenossenschaft Volksheimstätte eG Göttingen, die am 25. Oktober wieder in Präsenz tagen durften.

Göttingen – Die Volksheimstätte eG baut sich gerade ein neues Verwaltungsdomizil und plant, im März 2022 mit den insgesamt 35 Mitarbeitern von der Godehardstraße an die Kasseler Landstraße 89 umzuziehen. Der Grundstein dazu wurde im Juni gelegt, mittlerweile ist das Flachdach montiert.

6,5 Millionen Euro investiert die 1948 gegründete Volksheimstätte Göttingen in das künftige barrierefreie 1800 Quadratmeter große Domizil, das zudem dank Photovoltaik energieeffizient gebaut wird.

Ursprünglich wollte man an das alte Gebäude an der Godehardstraße anbauen, was aber planungsrechtlich nicht möglich war, wie es aus dem Unternehmen heißt.

Genossenschaft baut erstmals eine Kindertagesstätte

Die Vorstände der Genossenschaft, Heike Klankwarth und Thorsten May, informierten mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden Andreas Bartsch über den Stand aller geplanten und realisierten Bauprojekte. Dazu zählt auch ein Novum in der Geschichte der Genossenschaft: Die baut erstmals eine Kindertagesstätte – in Grone am Lütjen Steinsweg entsteht (Grundsteinlegung war im Juli 2021) auf 800 Quadratmetern eine barrierefreie Kita, die vom ASC Göttingen als Sportkindertagesstätte ab Sommer 2022 betrieben wird.

Beendet wurden auch die umfassenden Sanierungen rund um die Häuser an der Schöneberger Straße. Am Holtenser Berg wurden im Geschäftsjahr 2020 die letzten von 301 Balkonen und 16 Terrassen erneuert. Die Genossenschaft hat 2483 Wohnungen, 1559 fremdverwaltete Wohnungen.

Finanziell jedenfalls steht die Volksheimstätte auf starken Füßen, das wurde in der Vertreterversammlung deutlich.

Zum Ende des Geschäftsjahres 2020 erwirtschaftete die Volksheimstätte, die 6304 Mitglieder hat, einen Jahresüberschuss von 2,3 Millionen Euro, im Vorjahr 2019 waren es 1,8 Millionen Euro gewesen.

Die Wohnungsbaugenossenschaft erzielte das beste Ergebnis ihrer Unternehmensgeschichte

Mit dem Bilanzgewinn von 2,09 Millionen Euro (2019: 1,6 Millionen), einer Eigenkapitalquote von 38,2 Prozent (2019: 35,6 Prozent) und einer Eigenkapital-Rentabilität von 6,6 Prozent (Vorjahr: 5,5 Prozent) verzeichnete die Göttinger Wohnungsbaugenossenschaft damit das beste Ergebnis ihrer Unternehmensgeschichte und toppte das Rekordresultat aus 2019.

Die 55 anwesenden der insgesamt 105 Genossenschaftsvertreterinnen und -Vertreter sprachen sich denn auch einstimmig für die Bildung einer Bau-Erneuerungsrücklage von 1,85 Millionen Euro aus. Zudem stimmten sie für die Ausschüttung einer Dividende von exakt 243 580,46 Euro.

Personell gab es Bestätigungen: Aufsichtsrätin Marit Mattern wurde für weitere drei Jahre, die Aufsichtsräte Dr. Dieter Hildebrandt und Andreas Bartsch für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt. (Thomas Kopietz)

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