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Gesangwettbewerb: Sieg für Moritz Kurz beim Theovision Song Contest in Göttingen

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Von: Michael Caspar

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Wettbewerbsstimmung: Showeinlagen peppten die 13 Gesangsdarbietungen der insgesamt 25 Schülerinnen und Schüler des Göttinger Theodor-Heuss-Gymnasiums auf.
Wettbewerbsstimmung: Showeinlagen peppten die 13 Gesangsdarbietungen der insgesamt 25 Schülerinnen und Schüler des Göttinger Theodor-Heuss-Gymnasiums auf. © Michael Caspar

Zu den Höhepunkten des Schullebens des Theodor-Heuss-Gymnasiums in Göttingen gehört Theovision Song Contest. Sieger ist diesmal Moritz Kurz.

Göttingen – Moritz Kurz hat mit seiner Eigenkomposition Changes den Theovision Song Contest gewonnen, den jährlichen Popmusik-Wettbewerb des Göttinger Theodor-Heuss-Gymnasiums.

900 junge Zuschauer, stolze Eltern und Großeltern drängten sich auf dem Schulhof an der Grotefendstraße in Göttingen - so viele wie nie zuvor seit dem ersten Contest 2012. „Vor der Pandemie hatten die Wettbewerbe immer in der ausverkauften Schulaula stattgefunden, die gut 500 Menschen fasst“, verriet Lehrerin Heike Neumeyer. Sie organisierte den Contest zusammen mit drei Kolleginnen. Nach einem Corona geschuldeten Aussetzer 2020 hatten im vergangenen Jahr immerhin 250 Gäste unter strengen Auflagen der Aufführung folgen dürfen. Zum Vergleich: Das Ostviertel-Gymnasium besuchen 1000 junge Menschen.

Theovision Song Contest in Göttingen: Entspannte Stimmung

Nun saß das Publikum gespannt auf dem Boden oder auf mitgebrachten Campingstühlen. Die Stimmung war - am vorletzten Schultag - entspannt, der Sommerabend herrlich. 25 Jugendliche aus dem siebten bis 13. Jahrgang hatten als krönenden Abschluss des Schulfestes am Nachmittag insgesamt 13 Darbietungen vorbereitet. Sechs Nummern waren beim Casting im April der Jury nicht überzeugend genug erschienen.

An drei Projekttage konnten die jungen Kunstschaffenden an ihren Auftritten arbeiten, an ihrem Gesangstil feilen. Das Stimmtraining leitete Neumeyer zusammen mit Berufsmusikerin Christiane Eiben, mit der sie zusammen in der Göttinger A-Cappella-Formation Seven Up singt. 80 Schüler unterstützten den Contest als Tanzende, als Moderatorinnen oder - unter der Leitung von Lehrerin Nina Köbernick - als Crew auf und hinter der Bühne. Um das Bühnenbild kümmerte sich Lehrerin Tina Heske, die Öffentlichkeitsarbeit übernahm Lehrerin Anne Jumah.

Mitten durchs Publikum: Einzug der Sänger und Tänzer auf dem Schulhof.
Mitten durchs Publikum: Einzug der Sänger und Tänzer auf dem Schulhof. © Michael Caspar

Die jungen Künstler traten souverän auf, ließen sich von Pannen nicht aus dem Konzept bringen. Da verursachte die Tonanlage einmal ohrenbetäubendes Pfeifen. Beim Auftritt von Contest-Gewinner Kurz riss eine Saite. Die Jugendlichen sangen allein oder zu mehreren. Manche setzten ganz auf ihre Stimme, andere wählten Percussion-, Gitarren oder E-Piano-Begleitung. Neben deutschen und englischen Nummern gab es jeweils ein Lied auf Französisch und auf Spanisch. Tänzerinnen traten mit Regenschirmen oder mit Sonnenblumen auf.

Theovision Song Contest in Göttingen: Stimmabgabe

Nach anderthalb Stunden Programm durfte das Publikum wie beim Eurovision Song Contest seine Stimme abgeben - diesmal über einen QR-Codes. Während dieser Zeit trat Vorjahressieger Linus Shastri auf. Der diesjährige Gewinner sang erneut seine Eigenkomposition. Dann kamen zum Abschluss alle Sänger und Tänzer zu Abbas Dancing Queen auf die Bühne. Da tanzte auch das Publikum mit.

Nach der Show halfen die Aktiven noch beim Abbauen und Aufräumen. Zur Belohnung gab es Pizza. Eine Schülerin brach in Tränen aus und schluchzte: „Warum kann es nicht das ganze Jahr über den Theo geben?“ (Michael Caspar)

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