Appartements am Kranhaken in Göttingen

Die Geschosse des neuen Wohnheims Lutterterrasse werden gestapelt

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Neubau des Studentenwohnheim am Nordcampus. 264 Appartements entstehen neben der Nord-Mensa und den Instituten der Chemie – in Modulbauweise. Die Wohnungen werden von einem Kran an ihren vorgesehenen Plätzen aufgestapelt. 

Das geht fix: Innerhalb von nur 45 Tagen wird das auf dem Nordcampus entstehende Wohnheim „Lutterterrasse“ des Göttinger Studentenwerks seine würfelähnliche Gestalt erhalten.

Seit Donnerstag, 13. Juni, und bis zum 12. August werden in der Grisebachstraße 7 nahe der Nord-Mensa an Werktagen bis zu sechs Wohnmodule auf das fertiggestellte Erdgeschoss gestapelt.

Insgesamt 260 vorproduzierte Module der Firma Kaufmann aus dem österreichischen Kalwang rollen jeweils im Duo per Tieflader nach Göttingen. Vor Ort werden die rund je zehn Tonnen schweren Teile auf die 60 Zentimeter dicke Decke des Sockelgeschosses abgesetzt, gestapelt und in alle Richtungen miteinander verbunden.

Behindertenfreundliche Appartements im Erdgeschoss

Dieser Prozess geht in vier Bauabschnitten vor sich, so dass nach Fertigstellung eines Abschnitts mit der Verkleidung der Außenfassade begonnen werden kann, wie die Studenterwerk-Sprecherin Anett Reyer-Günther mitteilt. 

So entstehen rundum Schritt für Schritt die geplanten vier Wohngeschosse. Im Erdgeschoss werden vier behindertenfreundliche Appartements errichtet.

Schwebend wird ein Appartement-Modul des Studentenwohnheim-Neubaus am Nordcampus an seinen Platz gebracht. 

Die Reihenfolge, in der die Module produziert, angeliefert und im Rohbau aufgesetzt werden, ist fest geplant, so dass jedes Modul exakt an die vorgesehene Position gelangt. Das erfordere laut Thomas Welzel vom Studentenwerk-Gebäudemanagement „hohe logistische und bautechnische Anforderungen“ an die Mitarbeiter aller beteiligten Firmen.

Die Bauphase ist einzigartig in Niedersachsen

Eine Brandschutzwand zieht sich quer durch das Gebäude und sorgt für die Sicherheit der Bewohner.

Thomas Welzel und Kollegin Carmen Heine ordnen diese Bauphase als „einzigartig in Niedersachsen“ ein und beobachten sie mit Spannung entgegen.

„Im Oktober/November 2019 wollen wir die Stromversorgung in den Wohnmodulen sowie die Treppen im Gebäude fertiggestellt haben“, ergänzt Carmen Heine, die auch ein etwaiges Bezugsdatum nennt: „Unser Bauzeitenplan sieht vor, dass Anfang 2020 die ersten Studierenden in die 264 Apartments neuen einziehen und sich darin wohlfühlen können.“ 

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