Gesundheitskonferenz mit Bürgern und Klinik-Chefs in Bad Lauterberg

Ein Arbeitsfeld der Gesundheitsregion: Ausbildung, Fortbildung und Arbeitsmarkt in Gesundheitsberufen. Hier warben Klaus-Dieter Gläser (Geschäftsführer Agentur für Arbeit), Susann Lambrecht (Gesundheitsregion Göttingen) sowie Organisatorin Susanne Wädow (Agentur für Arbeit) für die Pflegebörse. Foto: per/nh

Göttingen/Bad Lauterberg. Die Gesundheitsregion Göttingen startet am Freitag, 4. Dezember, von 16 bis 19.15 Uhr in Bad Lauterberg ihre erste Gesundheitskonferenz. Grund genug, Fragen und Antworten zur Gesundheitsregion zu beantworten.

Was ist die Gesundheitsregion Göttingen? 

Die Gesundheitsregion Göttingen ist ein Verein, der 2010 gegründet wurde und jetzt etwa 100 Mitglieder hat. Die Gesundheitsregion ist eine Plattform für alle Beteiligten der Gesundheitslandschaft Südniedersachsen – von der größten Klinik, der UMG, bis zu einzelnen Therapeuten, von der Agentur für Arbeit, der AOK, über Berufsbildende Schulen, das Goethe-Institut, Städte bis zu Alten- und Pflegezentren. Es geht dabei nicht in erster Linie um Wirtschaftsbeziehungen der Mitglieder untereinander.

Wer sitzt im Vorstand und im Beirat? 

Im Vorstand sitzen Prof. Dr. Heyo K. Kroemer (Vorsitzender), Armin Asselmeyer (Stellvertretender. Vorsitzender), Dr. Alice Börgel, Harald Joschonnek, Susann Lambrecht, Dr. Eckert Mayr, Karsten Stiemerling, Dr. Roy Kühne und Dr. Thomas Suermann. Im Beirat sind unter anderem vertreten: Dr. Gabriele Andretta, Rolf-Georg Köhler, Dr. Joachim Kreuzburg, Bernhard Reuter, Ronald Schminke und Michael Wickmann.

Welches Gebiet umfasst die Gesundheitsregion? 

Die Stadt Göttingen und die Landkreise Göttingen, Osterode – ab November 2016 vereint – und Northeim stützen den Verein.

Was macht die Gesundheitsregion? 

Nach dem Leitbild will die Gesundheitsregion gemeinsam nachhaltig die Gesundheit der Menschen fördern. Ein wichtiger Aspekt ist die Prävention. Der Verein möchte die Qualität der PräventionVorbeugung steigern, was auch eine Verbesserung der Lebensqualität mit sich bringt. Der Verein ruft auch dazu auf, dass sich Außenstehende mit Ideen jederzeit einbringen können.

Was haben die Menchen konkret von der Vereinsarbeit? 

Laut Verein verlangt die demografische Entwicklung mit einer immer älteren Bevölkerung und die Unterschiedlichkeit der Region mit dem Oberzentrum Göttingen, kleineren Städten und vielen ländlichen Gebieten eine neue Planung der gesundheitlichen Versorgung – als Beispiel seien nur das Problem der Hausärzte auf dem Land und die Veränderung der Krankenhauslandschaft genannt – aber auch der erhöhte Pflegebedarf, ob in Seniorenzentren oder ambulant. Es geht also um das Sicherstellen der Versorgung, aber auch um die Qualität. Das gilt natürlich auch für die Aus- und Fortbildung.

Erhält die Gesundheitsregion Unterstützung von Außen, auch vom Land? 

Ja. Durch die Beteiligung der Landkreise und Kommunen – die auch ihr vorhandenes Gesundheitsnetzwerk mit einbringen. Aber auch das Land hat das Programm Gesundheitsregionen Niedersachsen aufgelegt. Sie fördert Aktivitäten des Vereins, so auch die Gesundheitskonferenz, zu der auch Niedersachsens Gesundheitsministerin Cornelia Rundt kommen wird.

Was ist Thema des Gesundheitskonferenz?

Sie findet am Freitag, 4. Dezember, zum ersten Mal statt, im Hotel Revita in Bad Lauterberg. Dazu sind Experten des Gesundheitswesens, Kommunen und natürlich die Bürger eingeladen. Es soll zu einem intensiven Austausch kommen. Bürger und Beteiligte am regionalen Gesundheitsmarkt sollen näher zusammenrücken, die Teilnehmer sollen Probleme benennen und Lösungsansätze aufzeigen. In Themen-Foren mit Vorträgen und Diskussion geht es um die „Versorgung im Quartier“, um die „Zukunft der gesundheitlichen Versorgung im ländlichen Raum“, und um „Betriebliches Gesundheitsmanagement“.

Infos und Programm gibt es hier. 

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