Göttinger Kindertag

„Gewaltige Resonanz“: Viele glückliche Kinder beim Göttinger Kindertag auf Weltreise

Ein kleines Mädchen balanciert an der Hand ihrer Mutter über eine Wippe beim Göttinger Kindertag.
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Wackelig: Auf dem Geschicklichkeitsparcours der Göttinger Verkehrswacht konnten die Kinder Gleichgewicht, Beweglichkeit und Koordination testen.

Eine spielerische Reise um die ganze Welt erlebten am Samstag die Teilnehmer bei der fünften Auflage des Göttinger Kindertages.

Göttingen – 33 familien- und kinderorientierte Vereine, Institutionen und Unternehmen präsentierten in der gut besuchten Innenstadt jeweils ein Land – egal ob real oder erdacht. Afrika, Ägypten, Indien und Peru waren dabei ebenso vertreten wie Kreativien, Phantasien, Pilzhausen oder das Veilchen-Land.

Für die Kinder ging es nun darum, an den Ständen die unterschiedlichsten Aufgaben zu erfüllen. Vom Malen, Rätseln und Basteln über Leitergolf, Balancieren und diverse Mitmachspiele bis zum Musizieren mit unterschiedlichen Instrumenten war für jeden Geschmack und jedes Talent etwas dabei. Und war eine Aufgabe erfüllt, gab es dafür einen Stempel in den Kinderpass, den jeder Teilnehmer zu Beginn seiner Reise erhalten hatte.

„Dieser Kindertag ist eine einmalige Veranstaltung“, schwärmte Elena Guthardt, während ihre vierjährige Tochter Maja am Stand des African Culture Club kräftig eine große Trommel bearbeitete.

Vor allem der Reisepass sei super, weil er die Kinder dazu motiviere, wirklich alles auszuprobieren. „Es tut gut, nach so langer Zeit endlich wieder so viele glückliche Kinder auf einem Haufen zu sehen“, bedauerte Guthardt die zurückliegende Coronazeit, die unter anderem dazu geführt hatte, dass der bereits für das vergangene Jahr geplante Kindertag seinerzeit wegen der Pandemie hatte abgesagt werden müssen.

Geduld war gefragt: So wie hier am Stand der Internationalen Händel-Festspiele Göttingen bildeten sich fast überall lange Warteschlangen.

Begeisterung herrschte aber nicht nur bei den Eltern, sondern vor allem bei den Kindern. „Das war super“, hörte man einen Jungen sagen, der gerade im „VeilchenLand“ des Basketball Bundesligisten BG Göttingen ein paar Bälle im Korb versenkt hatte.

„Das hat sich wieder richtig schön angefühlt“, freute sich Pro City-Geschäftsführerin Friederike Breyer, die mit ihrem Team den Kindertag organisiert und damit wieder einmal voll ins Schwarze getroffen hatte. „Viele Betreiber haben berichtet, dass sie förmlich überrannt wurden und ihre Spiel- und Bastelmaterialien am Ende komplett vergriffen waren“, freute sie sich über die „gewaltige Besucherresonanz“.

Breyers Dank ging an alle teilnehmenden Institutionen und Vereine, die zum Teil schon seit der Erstauflage des Kindertages 2012 mit zahlreichen ehrenamtlichen Helfern dabei seien und die jedes Mal maßgeblich zum Gelingen der Veranstaltung beitragen würden. (Per Schröter)

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