Gewerbe- und Einkommensteuer: Finanzquellen der Uni-Stadt sprudeln

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Göttingen. Die Finanzquellen Göttingens sprudeln. Deshalb kommt die Uni-Stadt in diesem Jahr voraussichtlich ohne Kassenkredite aus.

Das wurde im Finanzausschuss bekannt. Im Etat hatte die Kommune Einnahmen von 195 Millionen Euro verschlagt. Nach aktuellen Prognosen nimmt die Stadt voraussichtlich etwa neun Millionen Euro mehr ein.

Ein unerwarteter Schub kommt von der Gewerbesteuer. Ursprünglich waren 65 Millionen Euro in diesem Bereich veranschlagt worden. Die Uni-Stadt wird aber voraussichtlich 72 Millionen Euro einnehmen.

Allerdings zahlen nur vergleichsweise wenig Betriebe den Löwenanteil: Von gut 30 Betrieben kommt 62 Prozent der gesamten Gewerbesteuern. Übrigens: Nur 1619 von fast 10 000 Betriebe im Stadtgebiet zahlen überhaupt diese Steuer.

Göttinger verdienen gut

Außerdem im Plus: Ursprünglich waren 46 Millionen Euro als Gemeindeanteil aus der Einkommensteuer eingeplant. Doch die Göttinger verdienen gut: Deshalb nimmt die Stadt in diesem Bereich voraussichtlich 48 Millionen Euro ein, so die aktuelle Prognose. 

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