Gewerkschaft: Warnstreiks an zwei Schulen in der Region

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Göttingen/Osterode. Zwei Schulen in Göttingen und Osterode sind am Dienstag, 3. März, die Schwerpunkte eines Warnstreiks der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).

Am Dienstag sollen Tarif-Beschäftigte der Göttinger Heinrich-Boll-Schule sowie der Wartbergschule in Osterode in den Ausstand treten. Beide Einrichtungen sind Förderschulen mit einem vergleichsweise hohen Anteil an Angestellten, die beispielsweise als sozialpädogische Fachkräfte oder Schulsozialarbeiter arbeiten. Um 14 Uhr beginnt eine zentrale Warnstreik-Kundgebung am Kröpcke in Hannover. Verbeamtete Lehrer dürfen ohnehin nicht streiken. In Niedersachsen gibt es 19.000 Tarifbeschäftigte und 80.000 Beamte an den Schulen.

Im aktuellen Streit geht es um die Bezahlung für die Tarifbeschäftigten der Länder. Aus Sicht mehrerer Gewerkschaften legten die Arbeitgeber bislang „kein verhandlungsfähiges“ Angebot vor. Gefordert werden 5,5 Prozent mehr Gehalt, mindestens jedoch 175 Euro mehr. Außerdem lehnen die Gewerkschaften Einschnitte bei der betrieblichen Altersversorgung ab. (bsc)

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