Cyberattacke auf Goetel: Kunden müssen mit Störungen rechnen

Das Göttinger Telekommunikationsunternehmen Goetel kämpft mit einer Cyberattacke. Deshalb müssen die Kunden mit Einschränkungen rechnen.
Göttingen – Nach Angaben der Firma von Freitag ist das Unternehmen von massiven Attacken betroffen. Bei dem „Distributed-Denial-of-Service“-Angriff (DDoS) überrollen Angreifer die Server ihrer Opfer mit einer Flut von Datenanfragen, um diese lahmzulegen. In jüngster Zeit werden Firmen immer wieder Opfer solcher Attacken.
„Die organisatorischen und technischen Schutzmaßnahmen der Experten bei der Goetel haben den Angriff abgewehrt“, heißt es in einer Mitteilung. Die Angreifer sind nach Unternehmensangaben nicht in das Netz der Goetel eingedrungen, deshalb sind „die Daten unverändert sicher“.
Und weiter: „Leider führte die erhebliche Bandbreitenüberlast im Rahmen der Attacke und der Abwehrmaßnahmen bei einem Teil der Kunden dazu, dass der Service erheblich eingeschränkt ist oder gar nicht zur Verfügung stand“, so ein Sprecher.
Cyberattacke auf Goetel: Beeinträchtigungen möglich
Trotz der ständigen Anpassung der Schutzmaßnahmen könne es dennoch bei einzelnen Kunden immer noch zu kurzzeitigen Beeinträchtigungen kommen. Goetel bittet seine Kunden deshalb um Entschuldigung. „Die zuständigen Strafverfolgungsbehörden wurden kontaktiert“, heißt es weiter.
Das Unternehmen, das Standorte in Göttingen, Kassel und Reiskirchen betreibt, bietet Internet und Telefonie für Privat- und Geschäftskunden. (Bernd Schlegel)
Nach dem Hacker-Angriff auf das Netz des Anbieters ACO-connect im Kreis Kassel waren viele Kunden tagelang ohne Internet.
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