Ermittlungen dauern an

20-Jähriger soll Wachmann mit Messer bedroht haben - Beschuldigter ist in Fachklinik

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Auf dem Hiroshimaplatz am Neuen Rathaus kam es offenbar zu der Bedrohung.

Die Polizei nahm am Montag auf dem Hiroshimaplatz in Göttingen einen 20-Jährigen fest. Er soll einen Wachmann mit einem Messer bedroht haben. Niemand wurde verletzt.

Aktualisiert am 10.12.19 um 10.04 Uhr: Unterdessen sind weitere Details des Vorfalls bekannt geworden: Nach Auskunft des betroffenen Wachmanns (25) kam es bereits im Büro einer Beschäftigten, die offenbar beleidigt worden war, im Neuen Rathaus zu einem Faust-Angriff des 20-Jährigen auf ihn. Daraufhin habe er den 20-Jährigen im Kreuz- und später im Würgegriff nach draußen gebracht. "Er war schon öfter negativ aufgefallen. Dabei war auch ein Messer im Spiel", sagt der Wachmann. Nach Polizeiangaben befindet sich der Beschuldigte inzwischen in einer psychiatrischen Fachklinik. Dorthin ließ er sich auf freiwilliger Basis bringen. Die Ermittlungen dauern an. 

Dem Vorfall ging nach Polizeiangaben gegen 11.25 Uhr eine Auseinandersetzung im Neuen Rathaus voraus. Eine Mitarbeiterin der Verwaltung soll von dem jungen Mann beleidigt worden sein.

Worum es dabei genau ging, war am Montag bislang noch unklar. Daraufhin wurde der Sicherheitsdienst alarmiert. Er brachte den Mann im „Würgegriff“ nach draußen. 

Schließlich zog er ein Messer 

Auf dem Hiroshimaplatz vor dem Neuen Rathaus soll er schließlich ein Messer gezogen und einen 25-jährigen Wachmann bedroht haben.

Deshalb wurde die Polizei alarmiert. Sie forderten den 20-Jährigen auf, sich auf den Boden zu legen. Er ließ sich anschließend widerstandslos festnehmen.

Er wurde am Nachmittag auf der Polizeidienststelle vernommen. Gegen ihn sollen Strafverfahren wegen Bedrohung und wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung eingeleitet werden. Die Ermittlungen in dem Fall dauern an.

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