Protestzug durch die Innenstadt 

Fridays For Future: An die 600 Menschen protestieren in Göttingen bei Demo 

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Demo für radikaleren Klimaschutz: Auch am Freitag gingen Schüler in Göttingen auf die Straße.

Sie fordern die Einhaltung der Pariser Klimaziele und gehen seit Monaten auf die Straße: Auch am Freitag waren in Göttingen an die 600 Fridays For Future-Demonstranten unterwegs.

Die Demonstranten versammelten sich am Vormittag zu einer Kundgebung auf dem Bahnhofsvorplatz. Anschließend zogen sie über die Bürgerstraße und den Hiroshima-Platz durch die Göttinger Innenstadt.

„Obwohl wir sehr wenig für die heutige Demo mobilisiert haben, sind trotzdem 600 Menschen gekommen. Das zeigt, dass besonders bei jungen Leuten das Thema Klimawandel endlich die hohe Priorität bekommen hat, die es braucht“, sagt Leonard Krayer vom Göttinger Fridays For Future-Organisationsteam. 

Man sei stolz darauf, mit den Göttinger Demonstrationen einen Teil beitragen zu können.

Vor dem Göttinger Bahnhof trafen sich die Demonstranten. 

Teile des Göttinger Fridays For Future-Ableger beteiligen sich am Freitag zudem an einer Diskussion zur Kampagne „Make Rojava Green Again“. In Rojaya, dem kurdisch kontrollierten Teil Syriens, bauen Bewohner ein ökologisches und sozial gerechtes Gesellschaftssystem auf. Start der Diskussions-Veranstaltung ist um 19 Uhr im Göttinger Apex an der Burgstraße 46.

An die 600 junge Menschen zogen in einem Demonstrationszug durch Göttingen. 

Für das kommende Wochenende rufen Schüler mehrerer Staaten zu internationalen Klima-Protesten im Rheinland auf. Am Freitag, 21. Juni, soll eine Großdemonstration in Aachen stattfinden, am Samstag, 22. Juni, eine weitere am Braunkohletagebau Garzweiler. Gleichzeitig haben auch die Kampagne „Ende Gelände“, Greenpeace und weitere Organisationen Aktionen in der Region angekündigt.  

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