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Bierabsatz bricht dramatisch ein - diese Brauerei ist betroffen

Einbeck bei Göttingen: Bierabsatz bricht dramatisch ein - Diese Marken sind betroffen
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Einbeck bei Göttingen: Bierabsatz bricht dramatisch ein - Diese Marken sind betroffen

Der Vorstand der Einbecker Brauhaus AG bei Göttingen präsentiert die Zahlen für das Jahr 2019. Der Bierabsatz bricht drastisch ein - diese Marken der Brauerei sind davon betroffen.

  • Vorstand der Einbecker Brauhaus AG bei Göttingen präsentiert die Zahlen für 2019.
  • Folgen der Corona-Krise sind nicht absehbar.
  • Der Absatz von Bier der Marken Martini/Kasseler bricht ein. 

Einbeck bei Göttingen – In der ersten virtuellen Aktionärsversammlung präsentierte Vorstand der Bier-Brauerei Martin Deutsch die Zahlen der Einbecker Brauhaus AG für das Jahr 2019. 193 der 1600 Aktionäre hatten sich angemeldet. Die beschlossen, dass es trotz eines Gewinns vor Steuern von fast 450.000 Euro in diesem Jahr keine Dividende geben soll.

Die Versammlung der Bier-Bra uerei trug den Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat mit, wegen aktuell nicht absehbarer Folgen durch die Corona-Krise, den Bilanzgewinn lieber auf neue Rechnung vorzutragen. „Damit ermöglichen sie uns eine Risikovorsorge in Höhe von 249.000 Euro“, sagte Deutsch. 

Absatz von Bier bei Göttingen bricht drastisch ein 

Die Brauerei in Einbeck bei Göttingen habe sich besser als der rückläufige Biermarkt entwickelt und im vergangenen Jahr 539.040 Hektoliter Bier abgesetzt (-3,4 Prozent), bilanzierte Deutsch. Der Absatz der Einbecker-Eigenmarken betrug 424.624 Hektoliter gegenüber 430.467 Hektoliter im Vorjahr (-1,4 Prozent).

Während die Marke Nörten-Hardenberger der Brauerei bei Göttingen ein Plus verzeichnen konnte (+1700 Hektoliter Bier), entwickelte sich der Absatz der Marken Martini/Kasseler mit minus 15 Prozent deutlich negativ. „Die Gründe liegen vorrangig im Imageverlust aufgrund der Produktionsverlagerung nach Einbeck und der Brauereischließung in Kassel“, sagte Deutsch. 

Absatz von Bier bei Göttingen bricht ein: Produktion nach Einbeck verlegt

Die seit 1859 bestehende Martini Brauerei in Kassel zählte zu den größeren Regionalmarken von Bier in Nordhessen. Seit 1997 ist die Martini Brauerei eine Tochtergesellschaft der Einbecker Brauhaus AG. 2015 wurde sie geschlossen und sämtliche Produktionsprozesse nach Einbeck bei Göttingen verlagert. 

Von Frank Bertram und Karolin Schaefer

Die Bier- Brauerei  Einbecker Brauhaus AG beiGöttingen wird nach aktueller Einschätzung im Jahresabschluss für das Jahr 2018 einen Jahresfehlbetrag von bis zu zwei Millionen Euro ausweisen. Ursprünglich sah die Prognose ein positives Ergebnis im höhren sechsstelligen Bereich vor.

Corona in der Region Göttingen: Während der Krise sind viele Freizeitaktivitäten nicht möglich. Bei Northeim gibt es ab dem 10.07.2020 eine neue Attraktion - mit vielen Angeboten für Kinder und einer Beach-Bar.

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