Zwischenfall am Bahnhof 

Göttinger fordert Bundespolizisten dazu auf, ihn zu erschießen

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Ein Mann aus Göttingen hat am Bahnhof in Hildesheim Bundespolizisten aufgefordert, ihn zu erschießen. (Symbolbild)

Ein Mann aus Göttingen wirft mit Plastikflaschen nach Reisenden. Dann fordert er Bundespolizisten auf, ihn zu erschießen.

  • Mann fällt der Bundespolizei am Bahnhof in Hildesheim (Niedersachsen) auf
  • 37-Jähriger aus Göttingen verhält sich aggressiv
  • Er fordert Bundespolizisten auf, ihn zu erschießen

Göttingen - Ein 37-jähriger Mann aus Göttingen ist nach Zwischenfällen am Hildesheimer Bahnhof in die Psychiatrie eingewiesen worden. Wie die Bundespolizei am Sonntag (28.03.2020) mitteilte, hatte der 37-Jährige Streifenbeamte dazu aufgefordert, ihn zu erschießen.

Aggressiver Mann aus Göttingen bewirft Bundespolizisten

Zunächst war der aggressive Mann aus Göttingen aufgefallen, als er schreiend aus einer S-Bahn stieg und eine Plastikflasche nach Reisenden warf. Auch gegenüber den Bundespolizisten habe sich der Mann „sehr streitsüchtig und beleidigend“ verhalten, wie es in der Mitteilung hieß. 

Der Mann aus Göttingen habe persönliche Gegenstände auf die Beamten geworfen und mehrfach geschrien, dass er Türke sei, und die Polizisten ihn erschießen sollen.

Mann aus Göttingen in Psychiatrie eingewiesen

Nur mit Zwangsanwendung konnte der Mann aus Göttingen zur Wache mitgenommen werden. Auch dort beruhigte er sich nicht, so die Polizei. Da auch eine Untersuchung durch den Amtsarzt nicht möglich war, wurde er in eine psychiatrische Abteilung eingewiesen. 

Anderer Fall: Bundespolizisten durchsuchen Wohnung eines Mannes aus Göttingen

Ende Januar hatten Bundespolizisten in einem anderen Fall die Wohnung eines Mannes aus Göttingen durchsucht. Der 38-Jährige soll zahlreiche Fahrkarten von Verkehrsunternehmen für interessierte Abnehmer offiziell gebucht - aber nie bezahlt - haben. Der Göttingen soll die Bahntickets zu Billigpreisen oder sogar kostenfrei an seine "Kunden" weitergegeben haben, vermutet die Polizei. Nach bisherigen Ermittlungen seien auf diese Weise Karten im Wert von etwa 15.000 Euro nicht bezahlt worden.

Die Bundespolizei hatte einen ICE in Göttingen evakuiert und den kompletten Bahnhof geräumt. Bahnreisende hatten die Polizei per Notruf alarmiert. Die Beamten hatten einen Anschlag befürchtet. 900 Reisende mussten den Zug von München nach Hamburg verlassen. Bei der Durchsuchung fiel den Bundespolizisten ein offensichtlich verwirrter Mann auf.

Video: Polizei greift durch - Mann bepöbelt Reisende am Bahnhof

Von Andreas Arens

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