Für Boostern und Erstimpfung notwendig

Göttingen: CDU fordert Öffnung des Impfzentrums Siekhöhe

Ehemaliges städtisches Impfzentrum Siekhöhe in Göttingen: CDU-Fraktion beantragt Wiedereröffnung.
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Ehemaliges städtisches Impfzentrum Siekhöhe in Göttingen: CDU-Fraktion beantragt Wiedereröffnung.

Die Stadt Göttingen soll das ehemalige Impfzentrum „Siekhöhe“ wieder in Betrieb nehmen. Diese Forderung, als Antrag für die Ratssitzung, hat die CDU-Stadtrat-Fraktion am Freitag erneut untermauert.

Göttingen – Es geht darum „Booster-Impfungen effektiv und effizient an die Bevölkerung bringen“, teilte die Fraktion mit. Für das Boostern und Impfen brauche man die Strukturen und Abläufe des Impfzentrums, die sich bewährt hätten.

Die Schließung der niedersächsischen Impfzentren, und damit auch die des Göttinger Zentrums „Auf der Siekhöhe“, sei eine Fehlentscheidung von Bund und Land gewesen, so die CDU-Fraktion.

Olaf Feuerstein, CDU-Fraktionsvorsitzender.

„Die Neuinfektionen erreichen fast wöchentlich ein neues Allzeit-Hoch und unser Gesundheitssystem erreicht bald seine Grenzen“, sagt der Fraktionsvorsitzende Olaf Feuerstein.Bei den Erst- und Zweitimpfungen habe sich gezeigt, dass sie ein „hervorragendes Mittel“ zur Pandemiebekämpfung seien. Die Drittimpfung sei notwendig, um die Immunität wiederherzustelle und diese auch zu erhöhen. „Wir haben die Werkzeuge gegen Corona an der Hand. Jetzt müssen wir diese nur effektiv und effizient einsetzen“.

Das Impfzentrum Siekhöhe sei „ein essenzieller Bestandteil für die weitestgehend erfolgreiche Impfkampagne in Göttingen gewesen“, so die CDU-Ratsfraktion. „Das Impfzentrum hat sich bei Erst- und Zweitimpfungen bewährt. Bei Göttingerinnen und Göttingern hat es Anklang und Vertrauen gefunden.“

Die CDU-Ratsfraktion halte entstehende Kosten für ein nicht genügendes Argument gegen die Öffnung. Dazu die Ratsfrau und Vorsitzende des Finanzausschusses Hermann: „Die Wiederinbetriebnahme wird Kosten verursachen, welche nach jetzigem Stand von der Stadt getragen werden müssten.“ Eine erfolgreiche Kampagne für die Drittimpfung und das damit verbundene mögliche Retten von Leben habe jedoch für die CDU-Fraktion höchste Priorität“, so Hermann. (Thomas Kopietz)

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