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Göttingen ehrte das Tanz-Genie Tadashi Endo

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Von: Hans-Peter Niesen

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Göttingen, Stadt ehrt den renommierten Tanz-Künstler Tadashie Endo.

Göttingen. Große Ehre für den weltbekannten Göttinger Butoh-Tänzer und Choreographen Tadashi Endo: er erhielt die Ehrenmedaille der Stadt.

An seinem 70. Geburtstag überreichte ihm Kulturdezernentin Petra Broistedt im Jungen Theater (JT) die Ehrenmedaille der Stadt Göttingen. Es ist die höchste Auszeichnung, die die Universitätsstadt neben der Ehrenbürgerwürde vergibt.

Mit der Ehrung reiht sich der in Peking geborene Japaner ein in eine Reihe von rund 40 Persönlichkeiten, die die Medaille seit 1953 erhalten haben.

Petra Broistedt ehrte Tadashi Endo im Anschluss an die Tanztheateraufführung Ha Do, in der er sich zusammen mit dem international besetzten Ensemble mit der Flucht von Menschen aus Syrien und Afrika über das Mittelmeer auseinandersetzt. „Ihre Körper liegen am Meeresgrund, aber ihre Seele werden weiter wandern“, heißt es über die Aufführung.

Petra Broistedt war von der Inszenierung sichtlich ergriffen – von der „Verzweiflung, den Ängsten, der Kälte, aber auch dem kleinen Fünkchen Hoffnung“, die für den Zuschauer spürbar waren.

Die Dezernentin sagte, mit der Ehrung wolle der Rat der Stadt die künstlerische Arbeit Endos, seine Kreativität und seine Innovationskraft würdigen. Damit habe er das kulturelle Leben Göttingens bereichert.

Zu den Gästen der Veranstaltung im Jungen Theater zählte unter anderem die renommierte deutsche Regisseurin und Filme-Macherin Doris Dörrie. Sie hatte mit Endo unter anderem bei der Realisierung ihres Films „Kirschblüten – Hanami“ aus dem Jahr 2008 zusammengearbeitet. 

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