Auch ICE-Strecke Göttingen-Hannover wird erneuert

Über Ostern Einschränkungen im Bahnverkehr wegen Bauarbeiten in Göttingen

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Ein ICE am Gleis 9 des Göttinger Bahnhofs: In der zweiten Jahreshälfte müssen Bahnkunden mit starken Behinderungen im Fernverkehr rechnen. 

Bahnfahrer müssen sich in den kommenden Wochen und Monaten auf erhebliche Behinderungen in Südniedersachsen einstellen. Betroffen ist unter anderem die ICE-Strecke Göttingen-Hannover.

Zunächst wird es ab Ostern für zwei Wochen rund um den Bahnhof Göttingen laut werden. Es werden vier Gleise und zwei Weichen an der ICE-Station erneuert. Beginn der Arbeiten ist am Ostersonntag, 21. April, um 23 Uhr. Die Erneuerung soll am Sonntag, 5. Mai, um 5 Uhr beendet sein. 

Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte und Technologien seien Baugeräusche, auch während der Nachtstunden, nicht zu vermeiden, heißt es von der Deutschen Bahn AG zu dem Projekt. Um auch Anwohner über die Lärmbelästigungen zu informieren, hat die Bahn Postkarten an die Haushalte in den Straßen rund um die Station verschickt und wirbt darauf um Verständnis.

Während der zweiwöchigen Bauphase kommt es vor allem auf der RegionalBahn-Linie zwischen Göttingen und Bad Harzburg zu Behinderungen. Zahlreiche Züge fahren später ab. Damit sind die großen Bauarbeiten für die Bahnkunden in Südniedersaschsen aber noch lange nicht vorbei. 

ICE-Strecke Göttingen-Hannover wird erneuert

Eine weitere Durststrecke gibt es vom 11. Juni bis 14. Dezember. In dieser Zeit wird nach fast 30 Jahren Dauerbetrieb die ICE-Neubaustrecke zwischen Göttingen und Hannover erneuert und für den Zugverkehr gesperrt. Insgesamt werden 142 Kilometer Gleis, 47 Weichen sowie 243.000 Schwellen erneuert sowie etwa 405.000 Tonnen Schotter ausgetauscht.

Die Fernzüge müssen in dieser Zeit über die alte Strecke im Leinetal umgeleitet werden beziehungsweise entfallen zum Teil sogar ganz. Um freie Kapazitäten auf der Altbaustrecke, die stark vom Güterverkehr belastet ist, zu schaffen, müssen während der Bauphase viele Regionalbahnen zwischen Göttingen und Kreiensen entfallen. Die Fahrgäste müssen auf den Metronom beziehungsweise Busse umsteigen.

Weitere Informationen zu den Bauarbeiten gibt es bei der Deutschen Bahn.

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