Göttingen ist ein exzellenter Standort der Chemie

Wird baulich umgekrempelt: Die Fakultät für Chemie der Universität Göttingen. Das Projekt wird ein Jahrzehnt dauern und knapp 100 Millionen Euro kosten – und es wird den Bereich in Forschung und Lehre noch stärker machen. Foto: Kopietz

Göttingen. Die Chemie an der Universität Göttingen hat ein Top-Zeugnis erhalten. In der Bewertung durch Wissenschaftliche Kommission Niedersachsen (WKN) kommt der Fachbereich prima weg und wird als „exzellenter Standort der Chemie“ bezeichnet.

Die Prüfer bescheinigen der Fakultät für Chemie sehr gute bis erstklassige Forschungsleistungen, eine gelungene Schwerpunktsetzung, eine gut strukturierte Nachwuchsbildung und eine kooperative Struktur.

Auf dem Prüfstand standen natürlich auch die Publikationen der Fakultät. Wichtig für eine positive Bewertung waren auch gute Ergebnisse beim Einwerben von Drittmitteln, also Fördergeld von Außen, erhaltene Preise und Auszeichnungen sowie generell die strukturelle Aufstellung der Fakultät. Beteiligt an der Beurteilung waren auch externe Gutachter, die Vor-Ort-Prüfungen machten.

Die Prüfung wurde an allen Fakultäten für Chemie in Niedersachsen gestartet, im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur.

„Wir freuen uns sehr über das positive Gutachten“, sagt Prof. Dr. Philipp Vana, Dekan der Göttinger Chemie. Er nennt auch einen Grund für das gute Prüfungsergebnis: „In den vergangenen Jahren konnten wir hervorragende Kolleginnen und Kollegen zu uns an die Fakultät holen, die hier an aktuellen und zukunftsfähigen Forschungsschwerpunkten arbeiten.“

In Göttingen zählen neben der Funktionalen Biomolekularen Chemie, die Katalysechemie und der Bereich der Energiewandlung zu den Schwerpunkten. Studiendekan Prof. Dr. Thomas Waitz erklärt: „Unsere Studiengänge sind stark forschungsorientiert. Daher profitieren gerade unsere Studierenden und Promovierenden von der besonderen Forschungsqualität in Göttingen.“

Die Fakultät Chemie wird übrigens in diesem und im nächsten Jahrzehnt umgekrempelt und aufgemöbelt: Die alten Bauten werden in drei Bauabschnitten grundsaniert und Neubauten kommen hinzu. Das Großprojekt wird insgesamt knapp 100 Millionen Euro kosten und die Fakultät auf moderne (Bauten-) Säulen stellen. (tko/pug)

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