Stadtverwaltung: Genaue Ergebnisse der Untersuchung liegen im Frühjahr vor

Göttingen gehört erneut zu den besonders fahrradfreundlichen Städten in Deutschland

Radschnellwege, wie hier am Göttinger Bahnhof
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Eine Erfolgsgeschichte: Radschnellwege, wie hier am Göttinger Bahnhof, entstehen inzwischen auch in vielen anderen Regionen Deutschlands.

Das ist ein Erfolg: Göttingen gehört erneut zu den besonders fahrradfreundlichen Städten in Deutschland.

Göttingen – Das hat ein Test des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) ergeben und darüber berichtet die Stadtverwaltung. Die genauen Testergebnisse sollen im Frühjahr vorliegen. „Die Auszeichnung bestätigt die Arbeit der Stadt Göttingen und die Zielsetzung, mit hohem Engagement den Radverkehr zu fördern“, heißt es aus dem Neuen Rathaus.

Der Radschnellweg und mehrere Fahrradstraßen machen aus Sicht der Verwaltung das Radeln in der Stadt bereits sicher und attraktiv, denn auf diesen Routen haben Verkehrsteilnehmer, die mit dem Rad unterwegs sind, mehr Straßenraum zur Verfügung und gelten gegenüber Autofahrern als bevorrechtigt. Das Netz der Fahrradstraßen wird in Göttingen weiter ausgebaut, verspricht die Verwaltung. „Auch die Planungen für den Ausbau des E-Radschnellwegs schreiten weiter voran“, so die Stadt.

Mit der Erweiterung des Abschnitts vom Göttinger Bahnhof nach Rosdorf sei vor drei Jahren begonnen worden. Der nördliche Ausbau des Radschnellweges Richtung Bovenden werde weiter geprüft. In der Innenstadt sollen außerdem neue Abstellplätze für Fahrräder entstehen. Laut Verwaltung beträgt der Anteil der Radfahrer am städtischen Verkehr etwa 28 Prozent.

Bereits beim vergangenen ADFC-Fahrradklima-Test 2018 war Göttingen ganz vorn mit dabei: Die Uni-Stadt wurde mit der Note 3,35 fahrradfreundlichste kleine Großstadt in Deutschland. Negativ schlug damals der häufige Fahrraddiebstahl in der Uni-Stadt zu Buche. Bemängelt wurden zudem die fehlenden oder unzureichenden Wegweiser für Radfahrer. Jeweils erste Plätze gab es für die Stadt Göttingen auch bei den Umfragen 2014 und 2016. (Bernd Schlegel)

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