Uni liegt im bundesweiten Vergleich auf Platz vier

Göttingen hat so viele internationale Studenten wie nie zuvor

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Offen, traditionell und modern: So präsentiert sich die Universität Göttingen im Ausland und findet stetig mehr Zulauf von internationalen Studenten. Mehr als 4000 studieren in Göttingen, auch im Neubau des Kulturwissenschaftlichen Zentrums.

Göttingen. Rekord für die Uni: An der Georg-August Universität sind mehr als 4000 internationale Studierende eingeschrieben. Somit stammt fast jeder achte der 32.500 Studenten aus dem Ausland. Für Student Nummer 4000 gab es ein Geschenk und Blumen.

Mit einer Quote von etwa 13 Prozent liegt die Göttinger Uni im bundesweiten Vergleich der Hochschulen auf Platz vier. Kurzum: Sie ist im Ausland beliebt als Studienort.

Die Studenten kommen aus 140 Nationen. Die größte Gruppe stellen die Chinesen (691), es folgen Studierende aus der Türkei (203), Indien (193) und Iran (185). Aus Europa kommen die meisten aus Italien (156), Spanien (118), Frankreich (91) und Polen (85).

Darüber freut sich die „Außenministerin“ der Uni, die Vizepräsidentin für Internationales, Prof. Dr. Hiltraud Casper Hehne sehr: „Die Zahl verdeutlicht die hohe Attraktivität der Forschungsuniversität und des Studienstandortes Göttingen.“ Die internationalen Studierenden seien eine Bereicherung für eine weltoffene Hochschule, sagt Casper-Hehne. Im Übrigen seien sie aber auch ein Wirtschaftsfaktor für die Stadt und Region. Bei Ausgaben von 800 Euro pro Kopf und Monat blieben so pro Jahr etwa 38 Millionen Euro in der Region, rechnet Casper-Hehne hoch.

Die Zahl sei aber auch ein Resultat der „außerordentliche guten Angebote zur Betreuung und Integration internationaler Studenten durch die Abteilung Göttingen International, die „hervorragende Arbeit leistet“.

Persönliche Begrüßung des 4000. internationalen Studierenden an der Uni Göttingen: von links Nina Giebel, Abteilung Göttingen International, Martin Benda, Promotionsstudent im Programm „Microbiology and Biochemistry“ aus der Tschechischen Republik, und Prof. Dr. Hiltraud Casper-Hehne, Vizepräsidentin für Internationales .

So werden über gezielte Programme ausländische Studierende von deutschen Studenten betreut und unterstützt. Dadurch gewährleiste man eine „optimale und persönliche Integration“, sagt der Leiter der Abteilung Göttingen International, Dr. Uwe Muuss. Das Anwerben und die Integration sei aber vor allem ein Erfolg der Fakultäten, die immer mehr international ausgerichtete Studiengänge, Abschlüsse und Promotionsmöglichkeiten böten – inklusive der genannten Betreuungsangebote. Dazu gehören auch besondere Sprach- und Schreibkurse. Alle 13 Fakultäten bieten internationale Studienangebote, teilweise mit der Möglichkeit einen Doppelabschluss zu machen, teilt die Uni mit.

Der internationale Student Nummer 4000, der Promotionsstudierende Martin Benda aus der Tschechischen Republik, wurde übrigens von Vizepräsidentin Casper-Hehne persönlich begrüßt. (pug/tko)

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