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Göttinger „ah!-Kollektiv“ gewinnt Jugendkulturpreis Niedersachsen mit Theaterstück

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Von: Thomas Kopietz

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Schauspieler spielen eine Szene.
„Kreativität macht mich …SEXY“ – unter diesem Motto hat sich die Schauspielgruppe „ah!-Kollektiv“ beim Jugendkulturpreis Niedersachsen beworben und wurde ausgezeichnet. Ihr Stück „Höhe. Punkt“ wird im September im Deutschen Theater zu sehen sein. © Gabriele Michel-Frei

Erfolgreiches Theaterstück: Das Göttinger „ah!-Kollektiv“ gewinnt eine Sonderauszeichnung beim Jugendkulturpreis Niedersachsen 2022.

Göttingen – Das aus einem Spielclub des Deutschen Theater Göttingen entstandene „ah!-Kollektiv“ hat eine Sonderauszeichnung beim „Zeit für Ideen“ – Jugendkulturpreises Niedersachsen 2022 gewonnen.

Die Mitglieder des ah!-Kollektivs aus Göttingen sind Paul Häußer, Lillian Sophie Joester, Moritz Kahl, Alma Nossek und Nele Sennekamp. Sie wurden für ihr Projekt „Höhe. Punkt“ prämiert. Unter dem Motto „Kreativität macht mich …“ haben die Göttinger ein Theaterstück mit dem Namen „Kreativität macht mich … SEXY“ entwickelt.

Göttinger Theater-Kollektiv gewinnt Sonderauszeichnung beim Jugendkulturpreis Niedersachsen

Beim großen Finale des Wettbewerbs am 22. Mai 2022 hat das Kollektiv erste Ausschnitte in der Cumberlandschen Galerie in Hannover präsentiert und dafür nicht nur die Sonderauszeichnung des Jugendkulturpreises Niedersachsen 2022, der mit 1000 Euro dotiert ist, sondern auch viel Applaus und Anerkennung erhalten, wie das Deutsche Theater Göttingen mitteilt.

Die komplette Inszenierung von „Höhe. Punkt“ wird im September beim DT–Am Puls-Festival aufgeführt. Das Stück basiert auf Interviews mit Menschen aus verschiedenen Generationen zu den Themen Liebe und Sexualität.

Ausgezeichnet wurden in diesem Jahr beim Jugendkulturpreis Niedersachsen auch die Hildesheimer Seza Tabn Selen und Jannis Osterberg. Sie drehen einen Stop Motion-Animationsfilm über einen abenteuerlustigen Zeitungsboten, eine Truppe von Hasenmenschen und ein mysteriöses Schloss inmitten eines Wasserfalls, Titel: „Jil Garodins Abenteuer im Hasenland.“

Prämiertes Theaterstück basiert auf Interviews zu den Themen Liebe und Sexualität

An dem Jugendkulturpreis des Landes Niedersachsen hatten sich 46 Projektideengeber mit mehr als 160 Jugendlichen beteiligt. Zehn Gewinner wurden von einer Jury ausgewählt und erhalten eine Förderung.

Schirmherr ist Ministerpräsident Stephan Weil, der es „großartig“, findet, dass sich „so viele niedersächsische Jugendliche trotz der Pandemie-Situation so viele tolle, kreative Projektideen eingereicht haben und Lust darauf haben, diese umzusetzen. Das ist ein gutes Zeichen.“

Es sei laut Stephan Weil wichtig, dass junge Menschen in dieser schwierigen Zeit Möglichkeiten haben, sich kreativ auszudrücken und so sich selbst und das eigene Umfeld künstlerisch reflektieren zu können. (tko)

Das Junge Theater Göttingen hat sein neues Kinder- und Jugendprogramm vorgestellt. Nach zwei Jahren Corona-Pause finden wieder das Rudelsingen im Göttinger Jungen Theater statt.

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