Göttinger Westen

Kinderhospiz kann in Grone bauen - Sparkasse erwirbt Fläche am Helvesanger

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Kinderhospiz: In Südniedersachsen gibt es noch keine Einrichtung dieser Art.

Die Sparkasse Göttingen hat ein Grundstück für den Bau des geplanten Kinderhospizes "Sternenlichter" erworben. Das ist ein wichtiger Schritt für die Realisierung. 

  • Die Sparkasse Göttingen hat ein Grundstück für den Bau des neuen Kindeshospizes erworben.  
  • Das ist ein wichtiger Schritt für die Realisierung des Projektes.
  • Geplant sind zwölf Plätze für Kinder und Jugendliche. 

Das ist ein wichtiger Meilenstein für das geplante Göttinger KinderhospizSternenlichter“. Die Sparkasse Göttingen hat als regionaler Partner der Einrichtung ein Baugrundstück am Helvesanger in Grone gekauft.

Auf etwa1600 Quadratmetern soll ein Zentrum für schwerkranke Kinder und ihre Familien entstehen – ganz unter dem Motto „Lebensbegleitung statt Sterbebegleitung“. Die künftige Einrichtung soll von der DRK-Schwesternschaft Georgia-Augusta betrieben werden.

Wichtiger Schritt für die Realisierung des Projekts

„Mit dem Erwerb des Grundstücks ist ein nächster wichtiger Schritt zur Realisierung des geplanten Kinder- und Jugendhospizes erfolgt“, freuen sich Rechtsanwalt Karl-Heinz Mügge, Vorsitzender des Fördervereins für das geplante Kinder- und Jugendhospiz Sternenlichter und Nicole Zimmer, Oberin der DRK-Schwesternschaft Georgia-Augusta und Zweite Vorsitzende des Fördervereins.

Durch den Ankauf in Kooperation mit der Sparkasse Göttingen ist nun der Weg für die weiteren Planungen geebnet. Der Bau des Kinder- und Jugendhospizes, das unter der Schirmherrschaft von Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler steht, soll noch in diesem Jahr starten – „sobald alle Formalitäten unter Dach und Fach sind“, macht Zimmer deutlich. Ein genauer Termin wurde aber noch nicht festgelegt.

Nur zwei Kinderhospize in Niedersachsen

Derzeit gibt es in ganz Deutschland nur etwa 130 Kinderhospizbetten, aber 30 000 schwerstkranke Mädchen und Jungen. In Niedersachsen gibt es nur zwei Kinderhospize – in Wilhelmshaven und Syke bei Bremen. Südniedersachsen ist ein weißer Fleck.

„Unsere gemeinsame Vision ist es, einen zentral mitten in Deutschland gelegenen Ankerpunkt für betroffene Familien in der gesamten Region zu schaffen“, sagt Oberin Zimmer.

Das künftige Grundstück in Grone, umgeben von Gärten, Wiesen und Reiterhöfen, ist für das Vorhaben ideal. Oberin Zimmer: „Uns ist es wichtig, dass die schwerstkranken Kinder und ihre Familien in einer geschützten Umgebung zur Ruhe kommen können. 

Gleichzeitig ist die Erreichbarkeit der Innenstadt und der angrenzenden Stadtteile durch die Stadtbusanbindung gewährleistet.“

Konzept sieht zwölf Hospizplätze vor

Das derzeitige Konzept der Einrichtung sieht zwölf Plätze für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Alter bis 27 Jahren mit ihren Familien vor. Sie sollen aus einem Einzugsgebiet von 150 Kilometern rund um Göttingen kommen. 

Über eine Sterbebegleitung hinaus soll vor Ort eine ganzheitliche Lebensbegleitung gewährleistet sein: Therapien in jeglicher Form sowie psychologische Betreuung der Angehörigen auch über den Tod der Kinder hinaus.

Für das Projekt sind DRK-Schwesternschaft und Förderverein weiter auf finanzielle Unterstützung angewiesen.

Förderverein Sternenlichter: IBAN: DE57 2605 0001 0056 0753 36 bei der Sparkasse Göttingen. www.sternenlichter-goettingen.de

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