KMSG Göttingen

Leben retten im OHG - Typisierungsaktion für Knochenmark- und Stammzellenspender

Das Göttinger Otto-Hahn-Gymnasium: Hier findet am 22. Januar eine Typisierungsaktion statt.
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Das Göttinger Otto-Hahn-Gymnasium: Hier findet am 22. Januar eine Typisierungsaktion statt.

Das Göttinger Otto-Hahn-Gymnasium (OHG) ruft für Mittwoch, 22. Januar, zu einer Typisierungsaktion auf.

In den Räumen A01 bis A03 können sich Schüler, Lehrkräfte, Bedienstete und interessierte 8 bis 16 Uhr für die Knochenmark- und Stammzellenspenderdatei KMSG typisieren lassen – und damit potenziell Leben retten.

„Besonders junge Menschen sind sehr wertvoll, da die Stammzellen von jungen Menschen bevorzugt angefragt werden. Zudem sind sie über einen langen Zeitraum als potenzielle Spender verfügbar“, sagt Dr. Beatrix Pollok-Kopp, Oberärztin am Uniklinikum Göttingen und ärztliche Leiterin der KMSG. 

Die Aktion wird ehrenamtlich unterstützt 

Die Aktion wird von Pollok-Kopp sowie von ehrenamtlichen Mitarbeitern der Johanniter-Unfall-Hilfe unterstützt. Jugendliche, die 16 oder 17 Jahre alt sind, brauchen laut Pressemitteilung weiterhin eine unterschriebene Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten.

Neu ist die Teilnahme der Geschwister-Scholl-Gesamtschule an der Aktion. Deren Schüler und Lehrer können sich ebenfalls ab 11.30 Uhr typisieren lassen.

Das Otto-Hahn-Gymnasium weist dabei auf die fast dreijährige Victoria hin, die an einer schweren Form der Leukämie erkrankt ist – eine enge Verwandte von zwei ehemaligen Schülern der Schule.

Nicht die erste Aktion 

Alle zwei Jahre organisiert das OHG eine solche Aktion. Dadurch konnten sich in vergangenen Jahren zahlreiche Menschen typisieren lassen. Einmal kamen sogar etwa 150 Teilnehmer zusammen, macht Organisator Dr. Christoph Matthes vom Otto-Hahn-Gymnasium deutlich. Auch im vergangenen Jahr kamen deutlich mehr als 100 potenzielle Spender zusammengekommen.

„Wir hoffen auf eine rege Beteiligung und bedanken uns ganz herzlich bei der KMSG, vor allem Beatrix Pollok-Kopp, und den Johannitern“, sagt Matthes.

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