Zur Ausstellung ist der Eintritt frei

Bei der Göttinger Modellbörse stehen Quartett-Spiele im Mittelpunkt

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Quartett-Spiele: Sie stehen im Mittelpunkt der Ausstellung zur nächsten Modellbörse in Weende.

Göttingen. Wünsche zum Fest kann man sich bei der nächsten Göttinger Modellbörse in der Festhalle Weende erfüllen. Geöffnet ist sie Sonntag, 13. Dezember, von 10 bis 16 Uhr.

Das Thema der Ausstellung lautet diesmal „Quartett-Spiele“. Waren diese Spiele bereits „totgesagt“ erleben sie jetzt ein Comeback. In den 1960er- und 1970er-Jahren fanden Kinder Skatblätter meist langweilig und spielten lieber um Traumwagen, Schiffe und Flugzeuge. Fast jeder hatte früher eines oder zumindest damit gespielt. Diese – meist 32 Karten – waren dazu überaus informativ und lehrreich und auch erschwinglich. Jungs liebten eher technische und Mädchen meist Pferde-, Katzen- oder Barbie-Quartette. Um Wissen zu vermitteln, erfand der Mönch Thomas Murner im 16. Jahrhundert für seine Schüler Kartenspiele für Jura und Grammatik.

Quartette gibt es inzwischen zu allen erdenklichen Themen: Dinosaurier, Rauschgift, Biersorten, Tyrannen, Satelliten, Parasiten, Monsterstaus, Filmserien, Geheimdienste, Märchen und Fernsehserien. Zwei Brüder aus Göttingen haben in den vergangenen Jahren über 4000 Quartette gesammelt und werden etliche ihrer Raritäten während der Börse ausstellen und können auch entsprechende Erklärungen geben.

Wert wird ermittelt

Bringen Besucher Quartett-Spiele zur Börse mit, werden die beiden Göttinger versuchen, deren Wert zu ermitteln. Sollten diese Quartette nicht mehr benötigt werden, können sie dort zur Weitergabe an Flüchtlingsunterkünfte abgegeben werden.

Der Besuch der Ausstellung ist kostenlos. Der Eintritt zur Börse kostet für Besucher ab 14 Jahre drei Euro.

Bei Modellbörse stehen Quartett-Spiele im Mittelpunkt

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