Nach Gruppenausgang geflüchtet

Aus Psychiatrie entflohen: Gesuchter Schwerverbrecher am Bahnhof Göttingen verhaftet

Bahnhof in Göttingen: Hier schnappten Bundespolizeibeamte am Sonntag einen in Stendal geflohenen Straftäter. Archivfoto: Kopietz

Fahndungserfolg am Sonntagmorgen in Göttingen: Die Bundespolizei hat im Bahnhof einen Schwerverbrecher gefasst.

Stephan M. war am 18. Dezember aus dem geschlossenen Maßregelvollzug für forensische Psychiatrie in Stendal nach einem Gruppenausgang geflüchtet und gesucht worden, auch mit Hilfe von Medien in Sachsen-Anhalt.

Der 31-jährige ist im doppelten Sinne ein schwerer Junge: 1,90 Meter groß und 120 Kilogramm schwer, und er hat Straftaten wie Freiheitsberaubung und versuchten Mord begangen. 

Festnahme in Göttingen ohne Widerstand

Die Bundespolizisten hatten den richtigen Riecher, als sie ihn um 7.30 Uhr überprüften und schließlich verhafteten. Das geschah laut Bericht der Bundespolizei widerstandlos. „Es war problemloser, als zu erwarten war“, sagte der Sprecher der Bundespolizei in Hannover, Detlef Lenger, am Sonntag gegenüber unserer Zeitung. 

Mitarbeiter der Einrichtung Uchtspringe (Stadtteil von Stendal), holten den Straftäter ab. Er verbringt Weihnachten nun im Maßregelvollzug im Landeskrankenhaus für Forensische Psychiatrie. (tko)

Ein Mann auf Göttingen wirft mit Plastikflaschen nach Reisenden. Dann fordert er Bundespolizisten auf, ihn zu erschießen.

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