1. Startseite
  2. Lokales
  3. Göttingen
  4. Göttingen

Göttingen nicht im Kreis der 100 EU-Klimastädte

Erstellt:

Von: Thomas Kopietz

Kommentare

Göttingen aus der Vogelperspektive: Die Uni-Stadt hat es nicht in die EU-Mission „100 klimaneutrale Städte“ geschafft. (Luftbild)
Göttingen aus der Vogelperspektive: Die Uni-Stadt hat es nicht in die EU-Mission „100 klimaneutrale Städte“ geschafft. (Luftbild) © Stefan Rampfel/Archiv/nh

Göttingen ist nicht im Kreis der EU-Mission „100 klimaneutrale Städte“ gelandet. In der Stadtverwaltung zeigt man sich enttäuscht.

Göttingen – Das Ziel war ein großes: Göttingen wollte an der EU-Mission „100 klimaneutrale Städte“ teilnehmen, hat es aber nicht geschafft, zu den Auserwählten aus 377 Bewerbern zu gehören, die bis 2030 klimaneutral werden sollen. Die EU-Kommission hat nun die Liste der 100 klimaneutralen und intelligenten Städte bis 2030 benannt.

„Die Absage der EU-Kommission enttäuscht mich, denn die Stadt wäre mit ihren Maßnahmen und vor allem dem Klimaplan 2030 gut aufgestellt für die Mission“, kommentiert Oberbürgermeisterin Petra Broistedt. Das ändere aber nichts an den Zielen und Anstrengungen, klimaneutral zu werden, was im Klimaplan Göttingen 2030 festgeschrieben sei. Der böte auch ein umfassendes Handlungskonzept für den Klimaschutz. Das werde weiter umgesetzt, sagt Broistedt.

Die Oberbürgermeisterin wird nicht müde zu betonen, dass das Erreichen der ambitionierten Ziele für die Stadt nicht allein möglich sei: „Wir sind auf eine breite Unterstützung angewiesen: Einerseits durch EU, Bund und Land mithilfe von Fördergeldern und der nötigen Gesetzgebung. Andererseits auch durch das Mitwirken der gesamten Stadtgesellschaft“.

Dinah Epperlein, Leiterin des Referats für Nachhaltige Stadtentwicklung, betont, dass auch eigene Anstrengungen der Unternehmen und Privathaushalte nötig sind. Die Stadt könne selbst nur auf einen kleinen Teil der Emissionen in Göttingen beeinflussen. (Thomas Kopietz=

Auch interessant

Kommentare