"After-Work-Bildung"

Öffentliche Führung durch Foto-Ausstellung über Tatorte der NSU-Morde in Göttingen

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Ausstellung zu den NSU-Moden: Gabriele Reckhard fotografierte die Tatorte, Roland Zeyen (rechts) führt durch die Sonderausstellung in den BBS II Godehardstraße.

Die Morde des sogenannten Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) haben für Entsetzen und vielschichtige Diskussionen in der deutschen Gesellschaft gesorgt.

Die Sonderaustellung „4074 Tage – Tatorte der NSU-Morde“ in den BBS II Godehardstraße in Göttingen widmet sich der Opferperspektive. Die Reihe After-Work-Bildung der Gewerkschaft Verdi lädt am Dienstag, 10. Dezember, um 17.30 Uhr zu einer Führung durch die Ausstellung.

Jahrelang lebten die Hinterbliebenen der NSU-Opfer in Ungewissheit angesichts der nicht aufgeklärten Taten. Die einzige Gewissheit für die Familien waren die Orte, an denen ihre Angehörigen ermordet wurden. Gabriele Reckhard hat mit ihrer Kamera genauer hingesehen und die Orte der Taten aufgenommen.

Ausstellung zeigt Tatorte der NSU-Morde

Aus ihren Fotos entstand die Ausstellung „4074 Tage – Tatorte der NSU-Morde“, die bis zum 2. Februar in den Räumen der Ausstellung „Auf den Spuren europäischer Zwangsarbeit“ in den BBS II zu sehen ist.

Roland Zeyen von der Geschichtswerkstatt Duderstadt gibt bei der öffentlichen Führung Einblicke in die Fotos und ihre Entstehung. Die Veranstaltung ist kostenfrei und offen für alle Interessierten. Anmeldung erbeten unter goettingen@bw-verdi.de oder Tel. 0551/47188.

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