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Fahrräder, Pedelecs und E-Scooter: Polizei registriert in Göttingen 296 Verstöße

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Von: Raphael Digiacomo

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Die Polizei kontrolliert in und um Göttingen einen Nachmittag lang Verkehrsteilnehmer – vor allem die auf zwei Rädern. Das Ergebnis: 296 Verstöße.

Göttingen – Bei mobilen und auch stationären Verkehrskontrollen hat die Polizei in Göttingen, Hann. Münden, Duderstadt, Bad Lauterberg und Osterode am Harz am Dienstagnachmittag (13.09.2022) an diversen Verkehrsknotenpunkten der Innenstädte schwerpunktmäßig Rad-, Pedelec und E-Scooter-Fahrende überprüft. Auch einige Autofahrer wurden angehalten.

Im Rahmen der etwa sechsstündigen und großangelegten Aktion stoppten die Ordnungshüter von 12 bis etwa 19 Uhr insgesamt 300 Fahrzeuge. Die Zahl setzte sich zusammen aus 170 Fahrrädern, 30 Pedelecs, 37 E-Scootern und 59 Pkw, wie die Polizei mitteilt. Dabei wurden die aufmerksamen Polizisten durchaus fündig.

Auf Fahrrädern, Pedelecs und E-Scootern: Polizei registriert in Stadt und Kreis Göttingen 296 Verstöße

Ein Polizeibeamte steht vor zahlreichen Zweirädern.
Die Polizei hat bei Verkehrskontrollen in und um Göttingen knapp 300 Verkehrsverstöße festgestellt, meist bei Verkehrsteilnehmern auf Fahrrädern, Pedelecs und E-Scootern. © Polizeiinspektion Göttingen

Das Ergebnis der Kontrollen: Die Beamten notierten insgesamt 296 Verstöße. In 32 Fällen nutzten die Betroffenen den Radweg nicht – beziehungsweise falsch. Auf Platz 2: Das Überfahren der roten Ampel in 23 Fällen. Die Nutzung eines E-Scooters mit mehr als einer Person schlug in 18 Fällen zu Buche und landete auf einem starken Platz 3.

In einem der Fälle trafen die Beamten gleich vier Fahrer an, die sich einen E-Scooter teilten. Das Quartett aus sparsamen Verkehrsteilnehmern wurden auf ihr Fehlverhalten hingewiesen.

Polizisten sprechen Verwarnungen aus und führen verkehrserzieherische Gespräche

In immerhin sieben Fällen ergab sich für die Polizisten der „Anfangsverdacht des Vorliegens einer Straftat“: sechs E-Scooter wiesen keinen Versicherungsschutz auf. Darüber hinaus stießen die findigen Ermittler in einem Fall auf ein mutmaßlich gestohlenes Fahrrad. Die weiteren Ermittlungen hierzu dauern an.

Weitere Feststellungen: Fahrten entgegen der Einbahnstraße sowie mangelhafte technische Ausstattungen von Fahrzeugen. Die Gesamtzahl der kontrollierten Autofahrenden betrug 59: In 18 Fällen wurde hierbei verbotswidrig die Fußgängerzone befahren und folglich auch eine gebührenpflichtige Verwarnung ausgesprochen.

Die eingesetzten Polizistinnen und Polizisten bewiesen an diesem Nachmittag durchaus Geduld. Sie sprachen eine Vielzahl an mündlichen Verwarnungen aus und führten vielerlei verkehrserzieherische Gespräche. (rdg)

Viele nutzten Radweg falsch, wie die Polizei bei einer Kontrollaktion in der Göttinger City feststellte. Auch Kuh unerlaubt transportiert: Polizei stößt auf zahlreiche Verstöße im Güterverkehr.

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