Neunjährige erhielt Todesdrohung

Nachrichten per WhatsApp: Auch Göttinger Polizei warnt vor "Momos Tochter"

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So sieht das japanische Fabelwesen „Momo“ aus.

Göttingen. Eine gruselige Fantasie-Figur verstört Kinder in der Region Göttingen mit beängstigenden Botschaften. 

Wie die Polizei mitteilt, erhielten Kinder Kettenbriefe oder gar Todesdrohungen in der virtuellen Welt des Online-Spiels „Movie Star Planet“, die angeblich von Momos Tochter verfasst wurden.

Bei Momo handelt es sich um ein japanisches Fabelwesen, das aussieht wie eine abstruse Kreuzung aus Mädchen und Krähe mit riesigen, schwarz umrandeten Augen, einem grotesk verzerrten Mund und zerzausten Haaren.

Die comicartig gehaltene Spielewelt von „Movie Star Planet“ ist laut Polizei besonders auf den Geschmack junger Mädchen ausgerichtet. Die Spieler können sich in verschiedenen virtuellen Räumen treffen und miteinander chatten.

Dieser Beitrag stammt nicht von hna.de, sondern von Pro Sieben und der Video-Plattform Glomex.

In solch einem Chat wurden einem neun Jahre alten Mädchen insgesamt vier verstörende Botschaften mit Todesdrohungen übermittelt. Mit den Worten: „Du wirst nicht mehr lange leben ...!“, sollte Schauer erzeugt werden. „Bei den gruselig, enthaltenden Todesdrohungen handelt es sich offenbar um einen schlechten Scherz“, heißt es in der Mitteilung der Polizei Göttingen.

Die Polizei rät den Eltern, die Ängste der Kinder ernst zu nehmen. Mit ihnen sollte der Inhalt der Nachrichten besprochen, aber auch erklärt werden, dass nichts Schlimmes passieren wird. Dann sollten die Botschaften unbedingt gelöscht werden.

Weitere Informationen zum Thema online: www.polizei-praevention.de und www.klicksafe.de

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