Göttingen: Proteste für Kohleausstieg

Fridays for Future protestiert für Kohleausstieg

Wie bei der Fahrrad-Demo in Göttingen startet  "Fridays for Future" wieder Aktionen.
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Wie bei der Fahrrad-Demo in Göttingen startet  "Fridays for Future" wieder Aktionen.

In Niedersachsen gibt es Aktionen von "Fridays for Future" in Göttingen, Hann. Münden, Leer und Lüneburg am Freitag, 10. Juli.

Der Protest gegen das kürzlich beschlossene Kohleausstiegsgesetz steht im Mittelpunkt von Demonstrationen der Klimabewegung „Fridays for Future", wie die Initiative mitteilte am Freitag.

In Göttingen wollen sich die Aktivisten um 13 Uhr vor der Innenstadtkirche St. Jacobi treffen. Das Kohleausstiegsgesetz sei „eine Katastrophe für den Klimaschutz!“, sagte Carla Hille von der Göttinger „Fridays for Future“-Ortsgruppe. Das Jahr 2038 sei zu spät, um aus der Kohle auszusteigen: „Der Kohleausstieg muss bis allerspätestens 2030 umgesetzt sein, sonst haben wir keine Chance mehr, die Klimakrise aufzuhalten!“

Fahrrad-Demonstrationen für mehr Klimaschutz sind in Leer und Lüneburg angekündigt. In Leer starten die Radler den Angaben zufolge um 13.30 Uhr in der Straße Blinke, in Lüneburg ist um 16 Uhr der Bahnhof Treffpunkt. In Hann. Münden hat „Fridays for Future“ für 16 Uhr eine „Kreideaktion“ auf dem Schlossplatz geplant. Für Sonntag ist eine weitere Fahrrad-Demonstration in Oldenburg ab 14 Uhr geplant. Die Strecke führt zeitweilig über die Autobahn. Wegen der Corona-Pandemie hatte „Fridays for Future“ in den vergangenen Monaten nur vereinzelt Straßenproteste organisiert.  mit epd

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