Gemeinsame Oberschule an Bonifatiusschule II

Rat macht Weg für Oberschule frei - Einrichtung soll besonders auf Berufsorientierung ausgerichtet sein

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Die Bonifatiusschule II in Göttingen: In Kooperation zwischen der Stadt und dem Bistum Hildesheim soll eine Oberschule entstehen.

Der Rat der Stadt Göttingen hat mit großer Mehrheit der Kooperationsvereinbarung zwischen der Uni-Stadt und dem Bistum Hildesheim zugestimmt.

Göttingen – Das Werk regelt die Zusammenarbeit beim Aufbau einer gemeinsamen Oberschule an der Bonifatiusschule II.

Die SPD stimmte gegen die Vereinbarung, weil aus ihrer Sicht der Stadt zu wenig Einflussmöglichkeiten bleiben. Die CDU-Ratsfraktion Göttingen ist hingegen mit dem ausgehandelten Ergebnis zufrieden.

„Wir haben seit Jahren für ein erweitertes Oberschul-Angebot in Göttingen geworben. Für uns war immer die enge Verbindung zwischen der Schule und den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Institutionen, gerade im Hinblick auf die starke Ausrichtung zur Berufsorientierung der Schule, von großer Bedeutung“, macht CDU-Schulausschussmitglied Wibke Güntzler in einer Mitteilung deutlich.

Sie und die CDU-Fraktion freuen sich, dass dies in der Kooperationsvereinbarung berücksichtigt wurde und die Schule ihr „berufsorientiertes Profil weiter ausbaut und entwickelt“. Die Entscheidung für die Kooperation war laut Güntzler deshalb wichtig, da nun bereits zum Schuljahr 2020/21 dringend benötigte weitere Plätze in Göttingen zur Verfügung gestellt werden können.

Der Oberschule wird ein pädagogischer Beirat zur Seite gestellt. Gleichzeitig fordern die Christdemokraten, dass auch die SPD das Projekt unterstützt. In der Kooperationsvereinbarung ist festgelegt, dass das gemeinsame Projekt von Stadt und Bistum im ersten Halbjahr des Schuljahres 2022/23 überprüft werden soll. „Bis dahin erwarten wir, dass der Zusammenarbeit keine Steine in den Weg gelegt werden und die Schule sich gut und mit aller Unterstützung von Stadt und Bistum in Ruhe entwickeln kann“, so Güntzler. 

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