Wünsche werden wahr

Real-Mitarbeiter sammeln 6000 Euro mit Tombola 

+
Freuen sich über die hohe Summe: (von links) Dagmar Hildebrandt-Linne (Elternhilfe), Marcus Völkening (stellvertretender Real-Marktleiter), Christine Nolte (stellvertretende Einrichtungsleitung von Fazit), Nicole Zimmer (Oberin der DRK-Schwesternhilfe), Michal Zawada (Teamleiter Abteilung Molkereiprodukte).

Bei der Kundentombola am verkaufsoffenen Sonntag Ende Oktober haben die Göttinger Real-Mitarbeiter 6000 Euro gesammelt. Der Erlös geht an zwei Empfänger.

Dieser Erlös kommt dem Verein „Elternhilfe für das krebskranke Kind Göttingen“ sowie der Organisation „Fazit, ambulante Nachsorgeeinrichtung der DRK Schwesternschaft Göttingen“ zugute. Eine so hohe Summe ist dabei laut dem stellvertretenden Marktleiter Marcus Völkening noch nie zusammengekommen.

Bei der Scheckübergabe im Real-Markt bedankten sich die Empfängerinnen stellvertretend für die finanzielle Unterstützung. Die Tombola veranstaltet der Markt an der Großen Breite zwei Mal im Jahr an verkaufsoffenen Sonntagen.

4000 Euro gingen an den Verein „Elternhilfe für das krebskranke Kind Göttingen“. Er zählt etwa 630 Mitglieder. Davon sind 410 betroffene Familienangehörige einschließlich der Eltern, die im „Elternhaus“ wohnen, während ihre Kinder stationär in der Universitätsklinik Göttingen behandelt werden.

Mit Spende werden Weihnachtswünsche erfüllt

2000 Euro erhielt die Organisation „Fazit, ambulante Nachsorgeeinrichtung der DRK Schwesternschaft Göttingen“. Mit dem Spendengeld möchte das Team sozial benachteiligten Familien, die von Fazit betreut werden, Weihnachtswünsche erfüllen.

Pro Jahr werden bis zu 100 Familien in einem Umkreis von bis zu 100 Kilometern um Göttingen von den Mitarbeitern der Organisation betreut. Doch nicht die gesamte Leistung werde von den Krankenkassen übernommen. „Wir sind auf Spenden angewiesen“, sagt Christine Nolte.

Leben der Familie ändert sich schlagartig 

Wenn ein Kind zu früh geboren wird, mit einer Behinderung oder Erkrankung auf die Welt kommt, ein Unfall passiert oder eine chronische Erkrankung festgestellt wird, ändert sich das Leben der Familie völlig.

Die Mitarbeiter des Nachsorge-Teams begleiten Eltern, deren schwerkranke Kinder nach einem langen Krankenhausaufenthalt nach Hause kommen. Sie unterstützen die Eltern auf ambulantem Weg bei der Koordinierung von Therapien, der Bewältigung des Alltags sowie bei Rehabiltitationsleistungen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.