Auszeichnung bei bundesweitem Wettbewerb

Göttingen ist Spitze bei Papier-Recycling

Hinein: Die blauen Container und Tonnen werden in Göttingen von den Göttingern außergewöhnlich stark benutzt. Die Stadt hat stets die hohe Recycling-Quoten bei Papierabfällen. Foto: Kopietz
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Hinein: Die blauen Container und Tonnen werden in Göttingen von den Göttingern außergewöhnlich stark benutzt. Die Stadt hat stets die hohe Recycling-Quoten bei Papierabfällen.

Göttingen. Beim Thema Papier-Recycling gehört Göttingen weiterhin zu den besten Städten Deutschlands. Die Universitätsstadt wurde neben Bonn, Essen und Freiburg beim Papieratlas-Städtewettbewerb 2013 als Mehrfachsieger für konstant hohe Spitzenleistungen in diesem Bereich geehrt.

Sieger beim sechsten Städtewettbewerb der Initiative Pro Recyclingpapier wurde Halle.

Im Mittelpunkt steht die Recyclingquote von Papier im öffentlichen Bereich. Dabei arbeitet die Initiative mit dem Bundesumweltministerium, dem Deutschen Städtetag, dem Deutschen Städte- und Gemeindebund sowie dem Umweltbundesamt zusammen.

Jochen Flasbarth, Präsident des Umweltbundesamtes: „Recyclingpapier spart gegenüber Frischfaserpapier bis zu 60 Prozent der Energie und bis zu 70 Prozent Wasser, verursacht deutlich weniger Kohlendioxid, verringert Abfall und Emissionen.“ Ein umwelt- und sozialverträglicher Umgang mit Papier schaffe daher Pluspunkte für das kommunale Image.

Der Göttinger Oberbürgermeister habe dies laut Flasbarth erkannt und nutzt für die Korrespondenz konsequent Papier mit dem Blauen Engel. Flasbarth: „Qualitativ hochwertiges Recyclingpapier ist damit ein Aushängeschild für eine umweltbewusste Kommune.“ Durch die Verwendung von Recyclingpapier hat die Stadt Göttingen etwa 1,8 Millionen Liter Wasser, rund 379.000 Kilowattstunden Energie sowie mehr als 10.000 Kilogramm Kohlendioxid eingespart. Die eingesparte Menge Wasser deckt den täglichen Trinkwasserbedarf von 15.000 Einwohnern. Die eingesparte Energie entspricht dem Verbrauch von über 100 Drei-Personen-Haushalten pro Jahr.

Im Papieratlas 2013 sind die Angaben von 90 Städten zum Papierverbrauch und den Einsatzquoten von Recyclingpapier mit entsprechenden ökologischen Einspareffekten im Bereich Energie, Wasser und CO2-Emissionen verzeichnet. 2013 haben sich 86,6 Prozent aller Großstädte und 52,5 Prozent der kreisfreien Städte an dem Wettbewerb beteiligt. Mit einer durchschnittlichen Recyclingpapierquote von 80,5 Prozent wurde ein neuer Rekord erzielt. Die Quote stieg im Vergleich zum Vorjahr um neun Prozent. (bsc)

www.papieratlas.de

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