Landgericht Göttingen

Auftakt für Prozess um Steuerhinterziehung: 57-jähriger Unternehmer angeklagt

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Ein 57-jähriger Unternehmer aus dem Südharz muss sich seit Freitag wegen Steuerhinterziehung vor dem Landgericht Göttingen verantworten.

Ein 57-jähriger Unternehmer aus dem Südharz muss sich seit Freitag wegen Steuerhinterziehung vor dem Landgericht Göttingen verantworten.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten vor, als Geschäftsführer beziehungsweise Kommanditist zweier Firmen aus dem Agrarsektor über mehrere Jahre hinweg nicht die steuerlich gebotenen Steuererklärungen für die Gesellschaften abgegeben zu haben. Außerdem habe er falsche Angaben zu Umsätzen und abziehbaren Vorsteuerbeträgen gemacht. Dadurch seien Steuern in Höhe von insgesamt 760 000 Euro hinterzogen worden.

Insgesamt legt die Staatsanwaltschaft dem Unternehmer aus dem Altkreis Osterode 18 Taten zur Last. Der Tatzeitraum erstreckt sich von 2009 bis 2015. Der Anklage zufolge soll der 57-Jährige es wiederholt unterlassen haben, zum fälligen Termin die jeweiligen Umsatzsteuer- und Gewerbesteuererklärungen abzugeben. Außerdem habe er gegenüber dem Finanzamt Herzberg unrichtige Angaben gemacht, so dass die Umsatzsteuer zu niedrig angesetzt wurde.

Am ersten Verhandlungstag wurde lediglich die Anklage verlesen, danach wurde der Prozess unterbrochen. Zuvor hatte der Verteidiger angekündigt, dass sein Mandant beim nächsten Termin Angaben machen werde. Das Gericht hat fünf Verhandlungstage angesetzt.

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