Klimaplan wird beleuchtet

Vortragsabend erinnert an Nuklear-Katastrophe in Fukushima

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Das Atemkraftwerk Fukushima nach der Katastrophe: Das Unglück hat bis heute schwere Auswirkungen.

Vor neun Jahren erschütterte die Nuklear-Katastrophe von Fukushima die Welt. Aus diesem Anlass findet am Mittwoch, 11. März, ein besonderer Vortragsabend statt.

Göttingen – Ab 19.30 Uhr beleuchtet das Klimaschutz-Management der Stadt Göttingen in der Galerie Art Supplement, Burgstraße 37a, den „Klimaschutz in Göttingen von der Energiewende zum Masterplan“.

Vor den eindrucksvollen Bildern der Ausstellung „Tropic Ice“ mit Arbeiten der Fotografin Barbara Dombrowski wird der Weg von den ersten Ideen einer neuen Energieversorgung in den 1980er-Jahren bis hin zur Göttinger Klimaschutz-Strategie im neuen Jahrtausend vorgestellt. Im Gespräch mit Göttingern, die sich schon viele Jahre für eine Energiewende einsetzen, soll dargestellt werden, wie sich eine nachhaltige Energieerzeugung entwickelt hat und vor welchen Herausforderungen sie stand und steht.

Zuvor beginnt am Mittwoch um 15 Uhr eine Aktion der Anti-Atom-Initiative anlässlich des Fukushima-Gedenktages. Um 15 Uhr erklingt auf dem Hiroshimaplatz Querflötenmusik zu einer Pflanzaktion.

Um 15.30 Uhr setzt sich ein Demonstrationszug in Richtung Gänseliesel in Bewegung. Um 16 Uhr startet am Alten Rathaus eine Kundgebung mit Prof. Christian Jooß als Hauptredner. Er will über Versuche berichten, die Atomkraft als Klimaretter zu deklarieren. 

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