Zentrale Kundgebung

GEW-Warnstreik in Göttingen: Nur Notbetreuung an Heinrich-Böll-Schule

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Treffen am Bahnhof Göttingen vor der Abfahrt nach Hannover: Etwa 40 pädagogische Mitarbeiter von Schulen in Stadt und Landkreis Göttingen beteiligten sich am Montag an einer Warnstreikaktion. 

Etwa 40 pädagogische Mitarbeiter von Schulen in Stadt und Landkreis Göttingen sind im Ausstand. Sie nahem an einem Warnstreik der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) teil.

Der Protest hat auf eine Schule konkrete Auswirkungen: In der Göttinger Heinrich-Böll-Schule gibt es heute lediglich eine Notbetreuung, da sich viele der angestellten Mitarbeiter bei der Aktion dabei waren. Mitarbeiter folgender weiterer Schulen beteiligten sich unter anderem an der Protestaktion: Schule am Tannenberg, Felix-Klein-Gymnasium, Berufsbildende Schulen II Göttingen, Berufsbildende Schulen Hann. Münden, IGS Bovenden, Grundschule Friedland, Hainberg-Gymnasium Göttingen sowie weitere Sozialarbeiter.

Die Teilnehmer aus der Region trafen sich am Vormittag zunächst am Göttinger Bahnhof. Von dort aus ging es mit dem Zug zur zentralen Kundgebung nach Hannover. Dort werden pädagogische und therapeutische Fachkräfte, Schulsozialarbeiter sowie tarifbeschäftige Lehrkräfte aus ganz Niedersachsen erwartet.

Hintergrund für den eintätigen Ausstand sind die stockenden Tarifverhandlungen mit dem Land Niedersachsen und den anderen Bundesländern. Auch bei der zweiten Runde war in der vergangenen Woche bislang keine Einigung erzielt worden. Die Verhandlungen wurden deshalb ergebnislos auf Ende Februar vertagt.

Die Gewerkschaften fordern eine Gehaltserhöhung um sechs Prozent, mindestens aber 200 Euro mehr. Der Tarifvertrag soll zudem eine Laufzeit von zwölf Monaten haben und anschließend auf die Beamten übertragen werden.

Der Grund für die hohe Forderung: Laut GEW verdienen Beschäftigte beim Land deutlich weniger als vergleichbare Mitarbeiter bei den Kommunen.

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