Göttingen wieder vorn im Recycling: Dritter Sieg im Papieratlas-Wettbewerb

Göttingen. Die Universitätsstadt Göttingen gehört zum dritten Mal hintereinander zu den „Recyclingpapierfreundlichsten Städten Deutschlands“. Das teilte am Donnerstag die Initiative Pro Recyclingpapier mit. An dem Papieratlas-Wettbewerb hatten sich 92 Städte in Deutschland beteiligt.

Göttingen ist seit Jahren vorbildhaft bei der Nutzung von Blauer-Engel-Papieren. Insgesamt hat die Stadt durch die Verwendung von Recyclingpapier 2013 rund 1,5 Millionen Liter Wasser, 310.000 Kilowattstunden Energie sowie 8000 Kilogramm Kohlendioxid eingespart. Als vorbildlich lobt die Initiative das Engagement von Göttingens Oberbürgermeister Wolfgang Meyer, der für seine Korrespondenz konsequent Recyclingpapier nutzt.

Mit einer durchschnittlichen Quote von rund 82 Prozent nutzen Deutschlands Kommunen mehr Recyclingpapier als je zuvor. Das waren 1,5 Prozent mehr als im Vorjahr.

Aktualisiert um 17 Uhr.

Neben Göttingen zeichneten sich Essen, Bonn, Freiburg und Halle (Saale) als „Mehrfachsieger“ aus.

Weitere Gewinner sind Erlangen, das als erste bayerische Kommune „Recyclingpapierfreundlichste Stadt“ Deutschlands wurde. Herne wurde als „Aufsteiger des Jahres“ ausgezeichnet.

Bonn erhielt eine Sonderehrung, da die Stadt zum fünften Mal in Folge höchste Recyclingpapierquoten erreichte.

Die IPR startete den Städtewettbewerb bereits zum siebten Mal in Kooperation mit dem Bundesumweltministerium, dem Deutschen Städtetag, dem Umweltbundesamt sowie dem Deutschen Städte- und Gemeindebund.

Der Papieratlas 2014 beinhaltet die Angaben von erstmals 92 Städten zum Papierverbrauch und den Einsatzquoten von Recyclingpapier sowie die erzielten ökologischen Einspareffekte in den Bereichen Energie, Wasser und CO2-Emissionen. Insgesamt legten 75 Prozent aller angefragten Städte ihre Daten zur Papierbeschaffung offen. Allein neun von zehn Großstädten beteiligten sich. (p/tko)

Rubriklistenbild: © dpa

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