Göttingen will Fläche in Grone als Baugebiet ausweisen

Stadtnah und bezahlbar wohnen: Für das rot markierte Areal zwischen Greitweg, Saline, Auf dem Greite und dem Bachlauf der Grone hat der Göttinger Stadtrat die Bebauung beschlossen. Foto: Rampfel

Göttingen. Die Stadt Göttingen will im Stadtteil Grone ein Gebiet zwischen Greitweg, Saline, Auf dem Greite und dem Bachlauf der Grone als neues Baugebiet für stadtnahes Wohnen ausweisen.

Entsprechende Beschlüsse sollen in den zuständigen Ausschüssen vorbereitet werden, entschied der Rat der Stadt in seiner jüngsten Sitzung im Neuen Rathaus.

Das Areal befindet sich überwiegend im Eigentum der Stadt Göttingen und könnte mithelfen, die Wohnungsnot in der Stadt zu lindern, begründete Renate Bank (SPD) den Antrag ihrer Fraktion. Auch der Ortsrat von Grone hat sich dafür ausgesprochen, sagte Hans-Otto Arnold (CDU)

Die Stadt müsse auf die steigende Nachfrage nach Wohnraum reagieren. Studenten litten unter Wohnungsnot, der Flüchtlingsstrom reiße nicht ab und Göttingen verzeichne weiteren Zuzug.

Horst Roth (Grüne) forderte, möglichst zügig die Diskussionen über das Gebiet zu beginnen. Ziel sei die Schaffung bezahlbaren Wohnraumes.

Oberbürgermeister Hans-Georg Köhler (SPD) sagte, in der Stadt müsse eine intensive Diskussion über Wohnungsbau stattfinden. Es werde mit Gefühlen als mit Wahrheiten argumentiert.

Ende des Jahrzehnten würde es nur noch knapp 1500 gebundene Wohnungen in Göttingen geben. Er kritisierte, dass zurzeit fast ausschließlich im hochpreisigen Segment gebaut werden.

Es gebe zu wenig Bauland, zu wenig öffentliche Förderung, zu wenig Zeit und zu viele Auflagen. „Mieten von 5,40 Euro sind so nicht abzubilden.“ (zhp)

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