Nach Sicherstellung im Bereich Göttingen

Zoll verbrennt drei Tonnen illegalen Wasserpfeifen-Tabak

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Der illegale Wasserpfeifentabak ist in Rauch aufgegangen: Die Verbrennung wurde vom Zoll überwacht. 

Drei Tonnen illegalen Tabak für Wasserpfeifen hat der Zoll Anfang Juni im Großraum Göttingen sichergestellt. Der Fund wurde jetzt in einer Müllverbrennungsanlage bei Helmstedt verbrannt.

Das Problem: Der illegale Tabak begann zu schimmeln. Deshalb suchte der Zoll nach einer sinnvollen Verwendung für das Produkt. Bei illegalen Waren, wie unversteuerten "Hinterhofwasserpfeifentabak", ist die Verwertung nach Zollangaben jedoch schwierig, sodass es in diesem Fall nur die Verbrennung als Lösung gab. Dabei wurde der Tabak allerdings anders verbrannt, als es der illegale Produzent einmal geplant hatte: Nicht in Shishas, sondern in der Müllverbrennungsanlage Buschhaus gingen die drei Tonnen Tabak in Rauch auf.

Die legalen Teile der Fertigungsanlage, dazu gehören Betonmischer und Baueimer, wurden jetzt im Internet versteigert.

Den Schaden durch die nicht gezahlte Tabaksteuer schätzt der Zoll in diesem Fall auf etwa 70.000 Euro. Bei dem Einsatz im Landkreis Göttingen stellten die Beamten des Zolls neben dem Tabak und den Geräten auch 7000 Euro sowie 3000 US-Dollar in bar sicher. Die drei Beschuldigten im Alter von 35, 45 und 63 Jahren hatten eine professionelle Tabak-Fertigungsanlage betrieben. 

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