90 Ampeln werden umgebaut

Göttingens Busse sollen schneller fahren

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Sollen für schnellere Fahrzeiten sorgen: Neue Ampeltaktungen. 

Göttingen. Diese Woche beginnen die Arbeiten an der zweiten Stufe von Beschleunigungsmaßnahmen für den öffentlichen Personennahverkehr in Göttingen.

Der Umbau beinhaltet zum Großteil die technischen Komponenten wie Signalgeber mit Umrüstung auf die extrem energieeffiziente Ein-Watt -Technologie und den Einbau der Busbevorrechtigungs-Bauteile. Während der bis Ende Mai 2017 dauernden Arbeiten wird der Verkehr an den betroffenen Ampeln mit mobilen Anlagen gesteuert. Gestartet wird die Baumaßnahme an den Anlagen Hannoversche Straße - Am Weendespring, Hannoversche Straße - Karl-Grüneklee Straße und Hannoversche Straße - Große Breite. Voraussichtlich im Juli 2017 beginnen dann die Arbeiten an der nächsten Stufe.

Umbau von 90 Ampeln

Das städtische Gesamtprogramm zur ÖPNV-Beschleunigung gliedert sich in fünf Realisierungsstufen und beinhaltet den Umbau von knapp 90 Lichtsignalanlagen. Die Kosten werden auf etwa fünf Millionen Euro beziffert. Das Projekt soll den öffentlichen Personennahverkehr schneller und im Sinne des Göttinger Luftreinhalteplans die Nutzung des Umweltverbundes attraktiver machen. Es wird von der Landesnahverkehrsgesellschaft mit bis zu 75 Prozent gefördert.

Mindestgrünzeit für Busse

Auf Grund von technischen Problemen kam es in der Vergangenheit wiederholt zu Störungen bei der Anmeldung von Bussen. Aus diesem Grund wurde den Bussen oft nur die Mindestgrünzeit von fünf Sekunden zur Querung der Fahrbahnen frei gegeben. Die Göttinger Verkehrsbetriebe arbeiten derzeit an der Behebung der Störung. Voraussichtlich in dieser Woche ist wieder mit einem reibungslosen Ablauf zu rechnen. Nach Behebung der Störung erhalten die Busse dann die planmäßig zur Verfügung stehenden bis zu 20 Sekunden Zeit zur Querung. 

Von den Umbauarbeiten betroffen sind insgesamt 21 Ampeln entlang der Hannoverschen und der Weender Landstraße sowie der Groner und der Kasseler Landstraße.

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