Einsatz in Ahrweiler

Göttinger ASB-Helfer verteilten Verpflegung im Hochwassergebiet

Das Team des Arbeiter Samariter Bundes aus Göttingen im Einsatz in Ahrweiler: (von links) Timo Hock, Mario Schaper, Ronald Kirstan, Daniela Wollradt, Wladimir Helmut, Gebhard Fengewisch und Tobias Hingst.
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Das Team des Arbeiter Samariter Bundes aus Göttingen im Einsatz in Ahrweiler: (von links) Timo Hock, Mario Schaper, Ronald Kirstan, Daniela Wollradt, Wladimir Helmut, Gebhard Fengewisch und Tobias Hingst.

Der Ortsverband Göttingen-Stadt im Arbeiter Samariter Bund (ASB) zieht eine positive Bilanz seines Wochenend-Einsatzes in Ahrweiler. Sieben ehrenamtliche Aktive reisten dazu nach Rheinland-Pfalz.

Göttingen – Im etwa 300 Kilometer entfernte Ahrweiler sind noch immer viele Straßen sind zerstört und Brücken eingestürzt. Es gibt in vielen Bereichen noch keinen Strom, kein Wasser sowie kein funktionierendes Abwassersystem. Eine Aufgabe des Göttinger ASB-Teams war die Hilfestellung für Bürger.

„Wir sind durch die Stadt gefahren, um zu schauen, ob jemand etwas zu essen, zu trinken oder Medikamente benötigt oder sonstige Unterstützung braucht“, berichtet Timo Hock. Wichtig sei es, für die Bürgerinnen und Bürger da zu sein und ein offenes Ohr zu haben. Gerade Senioren sind oft auf Hilfe oder regelmäßige Arztbesuche angewiesen. In diesen Fällen konnten die Einsatzkräfte entweder direkt helfen oder weitere Hilfe organisieren. Da Corona weiterhin präsent ist, wurden auch Desinfektionsmittel und FFP2-Masken verteilt.

Als Betreuungseinheit war das Team aus Göttingen zudem auch für die Ausgabe von Speisen und Getränken an andere Hilfskräfte verantwortlich. Dafür besitzt der ASB Ortsverband Göttingen-Stadt einen Gerätewagen Betreuung, der mit einer Teeküche, großen Isolierkannen, Einweggeschirr, Besteck und vielem mehr ausgestattet ist.

Die Einsatzkräfte konnten aber auch ganz praktische Hilfe leisten, etwa beim Abriss eines Bades und mussten auch die eigene Unterkunft, bestehend aus Zelt und Feldbetten selbst auf- und abbauen. So war das Wochenende für die Helferinnen und Helfer des ASB Göttingen-Stadt kräftezehrend und endete erst nach einer achtstündigen Heimfahrt. Weitere Infos gibt es hier. (Bernd Schlegel)

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