Unterstützung für die Freiwillige Feuerwehr

Göttinger Brandschützer bekommen 250 Behelfsmasken

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Übergabe: Freiwillige Helferinnen des Verteilzentrums in Grone (im Vordergrund) überreichten Stadtbrandmeister Holger Lehrum (rechts) und den Vertretern der 13 Göttinger Ortsfeuerwehren insgesamt 250 selbst genähte Behelfsmasken.

Der Aufruf der Stadt Göttingen an die Bevölkerung, wegen der Corona-Pandemie Behelfsmasken zu nähen, trägt weiter Früchte.

Nachdem in den vergangenen beiden Wochen bereits sechs Einrichtungen und Institutionen mit den Masken ausgestattet werden konnten, waren diesmal die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt an der Reihe.

„Ich bin sehr glücklich und dankbar, dass wir diese Masken bekommen können, obwohl der Markt momentan leer gefegt ist“, sagte Stadtbrandmeister Holger Lehrum, nachdem er 250 Behelfsmasken im Verteilzentrum in Grone in Empfang genommen und an Vertreter der 13 Göttinger Ortsfeuerwehren verteilt hatte. Obwohl die Feuerwehrleute bei ihren Einsätzen nur sehr selten in direkten Kontakt mit der Bevölkerung kämen, seien die Masken dennoch enorm wichtig für sie. „Wenn die Kräfte bei Alarmfahrten ausrücken, sitzen sie in den Fahrzeugen Schulter an Schulter und müssen sich untereinander schützen“, sagte Lehrum. Schließlich seien auch die Freiwilligen Feuerwehren systemrelevant und eine Infektion innerhalb einer Ortswehr würde ihren kompletten Ausfall bedeuten.

Aufgerufen zu der Aktion hatte die Stadt, weil der Bedarf an Mund-Nasen-Masken derzeit hoch ist, sie aber knapp und daher kaum zu beschaffen sind. Die von ehrenamtlichen Helfern genähten Behelfsmasken, von denen bislang etwa 2000 Stück hergestellt wurden, wurden bislang an eine Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete, das Albert-Schweitzer-Familienwerk, das Gesundheitszentrum Göttingen, die Selbsthilfe Körperbehinderter, die Ambulantenhilfe des IFAS Göttingen sowie die Straßensozialarbeit Göttingen verteilt. Viele weitere Institutionen sollen noch folgen.

Wer sich an der Aktion beteiligen will, kann das Material für die Behelfsmasken montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr in der Mehrzweckhalle Grone, Backhausstraße 14, abholen. Dort sollen die genähten Masken zur weiteren Verteilung auch wieder abgegeben werden.  per

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