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Göttinger documenta-Projekte: Künstlerspecial zum Raum gegen Auschwitz-Vergessen

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Von: Thomas Kopietz

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Erinnern: Der Raum „Institute to remember“ beschäftigt sich mit dem Thema Auschwitz und Überlebender.
Erinnern: Der Raum „Institute to remember“ beschäftigt sich mit dem Thema Auschwitz und Überlebender. © Thomas Kopietz

Das Göttinger Partnerprojekt der diesmal so umstrittenen Kasseler documenta 15 setzt einen Contrapunkt zu den Antisemitismusvorwürfen: ein Raum gegen das Auschwitz-Vergessen.

Göttingen – Im Kunsthaus läuft im Gesamtprojekt „Printing Futures“ auch eine eindrucksvolle Präsentation zum Thema Vergessen und Auschwitz – der Raum „Institute to Remember“.

Es geht also um das Gegenteil des Vergessens: das Erinnern. Am Sonntag, 14. August gibt es ein Künstlerspecial im Kunsthaus – der Eintritt ist kostenlos. Beginn ist um 14 Uhr.

Gespräche mit Gestaltern des „Institute to Remember“

Dabei ergibt sich für die Besucher ausdrücklich die Gelegenheit, mit dem Schriftsteller Christoph Heubner und der Künstlerin Michèle Déodat ins Gespräch zu kommen, die im Kunsthaus den Raum „Institute to Remember“ gestaltet haben.

Dieser besteht aus mehreren, scheinbar autonomen Teilen: einem von Kinderhand bestickten Tuch, Erinnerungen der Auschwitz-Überlebenden Eva Fahidi und Ausschnitten aus der Nobelpreisrede des Schriftstellers Kazuo lshiguro und Marian Turskis – ebenfalls Überlebender von Auschwitz.

Den Aussagen der Zeitzeugen hat der Dichter Christoph Heubner leise und einprägsame Gedichte hinzugefügt. Heubner ist auch Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees in Berlin. Er ist Mitbegründer der Internationalen Jugendbegegnungsstätte in Oswiecim/Auschwitz.

Weitere Informationen:

Die Ausstellungsführung und das Gespräch sind kostenfrei.

Anmeldungen unter info@kunsthaus-goettingen.de; weitere Infos unter www.kunsthaus-goettingen.de

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