Am Wegesrand entdeckt

Lappenchamäleon: Göttinger Doktorand erhält Preis für das beste ökologische Foto

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Fotopreis: Dieses Lappenchamäleon entdeckte der Göttinger Doktorand Bastian Heß zufällig während eines Forschungsaufenthaltes im östlichen Südafrika und bekam für das Foto eine Auszeichnung der Gesellschaft für Ökologie.

Für die Aufnahme eines südafrikanischen Lappenchamäleons hat der Göttinger Doktorand Bastian Heß eine Auszeichnung der Gesellschaft für Ökologie (GfÖ) bekommen.

Während der GfÖ-Jahreskonferenz wurde über das beste ökologische Foto abgestimmt und für das Bild des Göttingers gab es die meisten Stimmen. Lappenchamäleons (Chamaeleo dilepis) sind im östlichen Teil Südafrikas weit verbreitet.

Sie ernähren sich überwiegend von Insekten und kleinen Eidechsen. Das Bild von dem zufällig am Wegesrand einer dichten Strauchsavanne entdeckten Chamäleon entstand während eines Feldaufenthaltes im Ithala Game Naturreservat im östlichen Südafrika.

Heß, der an der Abteilung Ökosystemmodelierung der Uni Göttingen über Savannenökologie forscht, hat hier an einem Modell gearbeitet, das Veränderungen in der Pflanzenwelt der Savanne durch unterschiedliche Landnutzungs- und Klimaszenarien simuliert.

Seine Arbeit ist Teil des deutsch-südafrikanischen Projekts „Integrative Entscheidungshilfen für eine nachhaltige Landnutzung in Savannen des südlichen Afrika“, das die Göttinger Forstwissenschaftlerin Prof. Dr. Kerstin Wiegand koordiniert.

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