Damit es nicht stinkt

Göttinger Entsorgungsbetriebe geben Tipps für die Biotonne im Sommer

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Die Göttinger Bio-Power-Bewegung gibt Tipps für die Biotonne im Sommer.

Bei steigenden Temperaturen im Sommer gären Bioabfälle besonders schnell und können somit für unangenehme Gerüche sorgen. Die Göttinger Entsorgungsbetriebe (GEB) geben ein paar Tipps für die Biotonne im Sommer.

Viele motivierte Bürger unterstützen bereits die Göttinger Bio-Power-Bewegung durch sauberes Bioabfall-Trennen, wie die GEB mitteilte.

Die Biotonne sollte an einem schattigen Platz stehen und der Tonnenboden sollte mit zerknülltem Zeitungspapier ausgelegt sein. Nasse Bioabfälle und Fleischreste sollten zudem zuvor in Zeitungspapier eingewickelt sein. So können Ungeziefer vermieden werden. Grassschnitt sollte erst trocknen, bevor er in die Tonne kommt.

Diese Maßnahmen sorgen für weniger Feuchtigkeit, verhindern die Bildung von Sickerwasser und beugen der Madenentwicklung vor. Zudem könne ein Stein oder Stock unter den Deckel gelegt werden. Das sorge für mehr Luftzirkulation und helfe schlechten Geruch zu minimieren.

Auch die Vorsortiergefäße in der Küche sollten mit Papier ausgelegt sein und jeden Tag in die Biotonne entleert werden. „Sauber vorsortierte Bioabfälle sind die beste Voraussetzung für das Herstellen eines guten Komposts“, sagt Maja Heindorf von der GEB. Damit die Bio-Power-Bewegung gut funktioniere, sollten keine angeblich biologisch abbaubaren Plastiktüten verwendet werden. „Diese Tüten werden in dem relativ kurzen Kompostierungsprozess nicht abgebaut und bleiben am Ende als Siebüberlauf übrig. Papiertüten oder sonstiges Papier sind dagegen gut und in Maßen akzeptiert“, betont Heindorf. Wenn die Tonne am Abfuhrtag bis 5 Uhr morgens bereitstehe, stehe auch der Bio-Power-Bewegung nichts mehr im Wege.  smm

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