16 Wohnungen durchsucht

Schlag gegen Drogennetzwerk: Ermittlungserfolg der Polizei Göttingen - Zehn Festnahmen 

Ermittlern der Zentralen Kriminalinspektion der Polizeidirektion Göttingen gelingt Schlag gegen Drogennetzwerk.
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Ermittlern der Zentralen Kriminalinspektion der Polizeidirektion Göttingen gelingt Schlag gegen Drogennetzwerk. Das Bild entstand während der Durchsuchungen.

Ermittler der Polizeidirektion Göttingen und der Staatsanwaltschaft Hildesheim haben ein vermutliches Drogennetzwerk hochgenommen.

Göttingen/Hildesheim – Am Mittwoch durchsuchten die Beamten 16 Wohnungen in Norddeutschland und fanden dabei drei professionell betriebene Cannabis-Indoorplantagen, wie die Göttinger Polizei mitteilte. Weitere Plantagen hätten sich im Aufbau befunden. 

Insgesamt beschlagnahmte die Polizei mehrere hundert Cannabis-Pflanzen, 56 Kilo Marihuana, drei Kilo Amphetamine, 20 Müllsäcke mit Cannabis-Pflanzenresten, etwa 165.000 Euro, Silbermünzen, drei Fahrzeuge, darunter auch ein Wohnmobil, und diverse Elektronikartikel. Zehn Personen wurden festgenommen. Das teilte die Polizei Göttingen und die Staatsanwaltschaft Hildesheim mit.

Schlag gegen Drogennetzwerk: Hinweise kamen aus der Bevölkerung

Ihren Ausgangspunkt hatten die langwierigen Ermittlungen gegen das Drogennetzwerk demnach in Elze (Landkreis Hildesheim), nachdem die Beamten Hinweise aus der Bevölkerung erhalten hatten. Zunächst entdeckten die Beamten vor Ort, dass dort in einem ehemaligen Landhandel eine Rauschgiftplantage eingerichtet werden sollte. Daran anschließend konnte die Zentrale Kriminalinspektion Göttingen weitere Standorte in Niedersachsen identifizieren.

Mehrere Tatverdächtige sollen laut der Polizei Göttingen arbeitsteilig die Pflanzen aufgezogen und mit dem Ertrag gewerbsmäßig gehandelt haben. Die zehn vorläufig festgenommenen Personen stehen im Verdacht, Cannabis-Anlagen in den Landkreisen Hildesheim, Hameln, Schaumburg, Cuxhaven und der Region Hannover betrieben zu haben. (ana, dir mit dpa)

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