Hilfseinsatz

Göttinger Feuerwehrbereitschaft auf dem Weg ins Hochwassergebiet

Symbolbild Feuerwehr
+
Die Feuerwehrwehrbereitschaft Göttingen ist im Hochwassereinsatz. (Symbolbild).

Die Feuerwehrbereitschaft Göttingen ist am Freitag (16.07.2021) vom Niedersächsischen Innenministerium zum Hochwassereinsatz in Nordrhein-Westfalen alarmiert worden.

Außerdem wurden die Feuerwehrbereitschaften aus der Grafschaft Bentheim sowie den Kreisen Holzminden, Osnabrück, Schaumburg, Verden, Diepholz und der Region Hannover vom Innenministerium entsandt. Sie sollen in den Regierungsbezirken Arnsberg, Düsseldorf und Köln die dortigen Einsatzkräfte unterstützen.

Außerdem werden aus Niedersachsen vier Hochleistungspumpen zur Verfügung gestellt. Eine Kreisfeuerwehrbereitschaft besteht aus jeweils 100 Einsatzkräften von Feuerwehr und anderen Hilfsorganisationen. Es werden also etwa 800 Aktive im Einsatz sein. Dazu kommen noch 80 weitere Einsatzkräfte für die Hochleistungspumpen-Systeme. Zur Unterstützung des Krisenstabes in Nordrhein-Westfalen wird zudem eine Verbindungsperson des Landes Niedersachsen entsandt.

Auch die Niedersächsische Polizei unterstützt das das Nachbar-Bundesland. Beamtinnen und Beamte aus Niedersachsen sollen etwa zur Verhinderung von Plünderungen in den von Evakuierungen und Stromausfällen betroffenen Gebieten eingesetzt werden. Schwerpunkt wird der Rhein-Erft-Kreis sein. Auch Kräfte der „Technischen Einsatzeinheit“ werden mit vier Schlauchbooten im Einsatz sein. Zudem soll die Wasserschutzpolizei Oldenburg ihre Kollegen unterstützen. Bis Montag werden aus Niedersachsen damit zunächst 100 Beamtinnen und Beamte der Polizei im Einsatz sein.

Zudem sind zwei „Landeseinsatzzüge Wasserrettung“ der DLRG mit insgesamt 110 Personen sind im Rhein-Erft-Kreis eingetroffen. Die Einheiten verfügen über Spezialfahrzeuge - unter anderem mit Ladekran sowie Rettungsboote mit niedrigem Tiefgang, die speziell für den Einsatz bei Hochwasserlagen geeignet sind. Insgesamt sind also aus Niedersachsen an diesem Wochenende 1100 Kräfte von DLRG, Feuerwehr und Polizei im Einsatz. Innenminister Boris Pistorius (SPD) macht deutlich: „Diese Hochwasserlage ist eine dramatische Herausforderung für alle Betroffenen. Dass so viele Tote zu beklagen sind und noch immer zahlreiche Menschen vermisst werden, ist eine Tragödie. Meine Gedanken sind bei den Opfern und ihren Familien.“ (Bernd Schlegel)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.