Göttinger Flüchtlinge kämpfen am Montag für eigene Konten

Göttingen. Flüchtlinge haben in Deutschland oft massive Probleme, ein Konto zu eröffnen. In Göttingen kann das Sozialamt Termine für Flüchtlinge bei der Sparkasse zur Kontoeröffnung organisieren.

Für Meinhard Ramaswamy ist diese Regelung unmenschlich. „Es ist haarsträubend, dass das Sozialamt bevormundend die Termine bei der Sparkasse machen soll“.

Geflüchtete, die am 31. August wieder ihre Duldungsverlängerung und das damit verbundene Geld bekommen, werden wieder versuchen selbst Konten bei der Sparkasse Göttingen zu eröffnen. Am Montag, 31. August, findet ab 11 Uhr ein Treffen mit Flüchtlingen und Unterstützern am Neuen Rathaus in Göttingen statt. Gemeinsam wird man dann zur Sparkasse gehen.

Jeder der in Deutschland Unterstützung nach dem AsylbLG erhalte, brauche ein eigenes Konto, so die Mitteilung. Überweisungen ohne Konto seien teuer und vermindere das ohnehin geringe Einkommen der Flüchtlinge. (cge)

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